Ds Schöne a viune Ortsnäme isch sicher, dass dank dene Bezeichnige urauti Wörter no in Gebruch sy. Das isch ja o dr Grund, warum d Lüt vom Institut für Germanistik vor Uni Bärn die dütschi Sprach ahand vo de Ortsnäme erforsche.
Es sones Wort isch «Alche(n)». Es würd mi verwungere, we öpper wüsst, was das bedütet. I ha o ke Ahnig gha. Im Idiotikon steit de, dass es d Bezeichnig «Alchgras» heig gä, wo Riedgras gmeint heig. U e «Alchmatte» syg e Matte gsy, wo me Fuetter heig gärnet, wo im Bereich vomene Flussbett syg gwachse. Wyter meini das Wort o e Matte, wo nie bschüttet oder gmischtet wärdi u wo nume einisch im Jahr gmäiht wärdi. Eso sy d Gmeine Alchenflüeh u Alchenstorf im ungere Ämmitau zu ihrne Bezeichnige cho. Dert louft ja d Ämme düre u de hets sicher Matte gä, wo der Fluss glägentlech überfluetet het u wäge däm nid grad guets Fuetter isch gwachse.
I ha no ei Ortsbezeichnig im Gebiet vor «Wuche-Zytig» gfunge: «Alchbrunne». Eso heisst es Heimet zimli hinger im Wydimattgrabe, im nordöschtlechschte Zipfu vor Gmein Waukringe. E Zämehang mitem Wort «Auch» miech Sinn, wüu das Heimet ane Sytebach vom Wydimattgrabe gränzt. Dert wärs müglech, dass Riedgras gwachse isch. Es git aber nid viu historischi Belege vo däm Ort, was d Dütig schwieriger macht. I de Amtsrächnige vo 1770 hani d Bezeichnig «Ankenbrunnen» gläse. Ds Wort «Anke» dütet süsch öppe uf Aupe häre, wo ganknet isch worde oder a Wägsteue, wo dr Anke de isch abglieferet worde. «Brunne» dütet uf ne Quelle oder äbe e Brunne häre. Villech het dä Wasser gfüehrt, wo d Farb vo Anke het gha, fasch wie bim «Milpach» im Trueb, wo miuchigs Wasser het.
Sicher uf ds Wort «Auch» geit hingäge e Ort ir Gmein Trueb zrügg: Altgysmoos. Im Trueber Urbar usem Jahr 1531 wird d «Allchiszmosz matte» u d «Allchisz mosz Egg» erwähnt. Das Moos liegt grad am Brandöschgrabe. Die Bezeichnig het sech de aber schnäu gänderet. Scho churzi Zyt speter isch «Allgismoss» gschribe worde u speter de äbe ds hütige «Altgysmoos».