e ds Wort «lieb» imene Ortsname vorchunnt, cha das ja eigentlech fasch nume guet sy. U de isch es offebar eso, dass
es de Lüt, je wyter obe, desto besser gfaue het. Me fingt nämlech o im Gebiet vor «Wuche-Zytig» grad mehreri Steue,
wo «Holiebi» heisse. «Holiebi» heisst es
Gebiet im nördlechschte Egge vor Aup Schyne ir Gmein Trueb. Dä Ort ligt grad ar Gmeinsgränze zu
Langnou. «Hohliebi» heisst
wyter es stotziges Port am Rand vom Dorf Oberdiessbach, grad dert, wos gäg dr Hube ueche
geit. Die Bezeichnig fingt
me o scho imene Verzeichnis vo 1838 u denn isch dert sicher nume eis Burehuus gstange. Das Port dert isch schön
gegen Südoschte usgrichtet u dr eint oder anger vo dr gägenüberligende Syte het sicher aube chly niidisch
übere-gluegt, wes ir «Hohliebi» im Früehlig scho gruenet het u a dr Wintersyte no aues bruun isch
gsy.
Ds Wort «lieb» hets natürlech scho i dr authochdütsche Sprach gä - aus «liob», «lieb» oder «liub». Brucht het me das
scho denn, auso im Mittuauter, we öppis lieb, aagnähm oder erfröilech isch gsy. «Hohliebi» benamset auso e «aagnähm
glägni Aahöchi». E schöni Laag
garantiert aber no nid, dass es Ortsbezeichnig überläbt. Im Urbar vo de Bsitzige vom Augustin von Luternau, wo
unger angerem d Herrschaft Bäup het ghört, isch im Gebiet vor hütige Gmein Waukringe Ort mit «vff der
zaellgk
genannt Holiebÿ» erwähnt. Es hät bi Waukringe no es paar schönin Ahöchine, aber wo dass das genau isch gsy, hani
nid usegfunge. Offebar hets o e
«Liebeberg» gä. Uf au Fäu isch so eine im Urbar vom damalige Chloschter Thorbärg usem Jahr 1500 erwähnt. Gmeint
isch zimli sicher e Bärg ir Neechi vor hütige Gmein Linde. «Liebeli» hani o no
aus Ortsbezeichnig gfunge. Auerdings heisst das Heimetli zwüschem Steibode u em Pfiffer ir Gmein Eggiwiu hüt
«Schwandegg». Aber früecher heig me däm Heimetli, wo uf rund 1100 Meter über Meer ligt, äbe «Liebeli»
gseit.