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Lieber Samichlous

Letzten Freitag, so gegen 16 Uhr, fuhren wir von einem Termin im Spital nach Hause. Da sind wir dir und dem Schmutzli begegnet. Da gerade etwas Stau herrschte, sind wir mit dem Auto stillgestanden. Rasch öffnete ich das Fenster und fragte: «Samichlous, darf ich auch ein Manderindli haben?» Wie war ich erstaunt, als mir Schmutzli sogar ein ganzes Chlousesäckli überreichte. Und noch mehr freute mich, Samichlous, dein Wunsch, für ein gutes und unfallfreies Autofahren. Von Herzen möchte ich mich bei euch beiden bedanken! Auch ich wünsche euch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und alles Gute bis zum nächsten Samichlous-Tag. Mit lieben Grüssen 

Anita Schär, Rüegsbach

Meine Frau und ich beschlossen, nach 45 Jahren wieder einmal an den Zibelemärit zu reisen. Wir fuhren mit unserem Auto von Schangnau nach Konolfingen, um von dort mit der Bahn nach Bern zu reisen. Wir parkierten unser Auto auf dem SBB-Parkplatz und begaben uns an den Bahnschalter. Wir erklärten dem freudlichen Bahnbreamten unser Vorhaben. Dieser bemerkte offenbar sofort, dass wir nicht gewohnt sind, mit der Bahn zu reisen. Ohne dass wir ihn speziell darum bitten mussten, hat dieser Herr uns bis ins letzte Detail Hilfe geleistet. Er erklärte uns, wie viel die Parkgebühren für die vorgesehene Zeit betragen. Auch bot er uns an, Geld zu wechseln, falls wir nicht das nötige Münz dabei hätten und er drückte uns ein Blatt in die Hände, welchem zu entnehmen war, auf welchem Perron und Gleis zu welcher Zeit wir in Bern in den Zug nach Konolfingen einsteigen können. Wegen Umbauarbeiten am Bahnhof kann man den Einsteigeort nur über einen Umweg erreichen. Der Beamte sagte, er habe dort sowieso etwas zu erledigen und begleitete uns bis zum Billettentwertungsautomaten. Für solche aussergewöhnliche Hilfsbereitschaft gehört sich ein gewaltiges Dankeschön!  



Jakob und Gertrud Aegerter, Schangnau

Liebe Parlamentarier

Schon bald werden im Bundeshaus die Sitze wieder mehr oder weniger besetzt sein. Ihr könnt euch jetzt zurücklehnen und euch in den Schützengräben verschanzen. Nach vier Jahren könnt ihr uns dann mit hocherhobenem Kopf erklären, wie viele Vorlagen ihr erfolgreich verhindert habt. Leider haben wir Wähler es verpasst, die konstruktive Mitte zu stärken.

Fazit: Die Rechten haben für jede Lösung ein Problem. Dafür haben die Linken und Grünen für jedes Problem keine Lösung. Ich würde sehr gerne das Gegenteil erfahren.

Kurt Brechbühl, Langnau

Zum Artikel «Sanierungsprojekt geht bachab – vorerst»in der «Wochen-Zeitung»vom 31. Oktober.

Was nützt eine Bachverbauung, wenn danach die Pflege und Überwachung der gesetzten Bäume und Sträucher fehlt. Schon längere Zeit hängen die Sträucher im Gohlgraben mitten in das Bachbett. Bei einem grösseren Unwetter könnten die grossen Äste das mitgebrachte Geröll stauen, so dass das Wasser einen anderen Weg suchen muss. Auch die Sicherheit des Strassenverkehrs ist teilweise durch die Sträucher längs des Baches gefährdet.

Warum so viel Geld für eine Bachverbauung ausgeben? Wenn schon, dann sollte später trotzdem für die Sicherheit von Bach (Wasserlauf) und Strasse gesorgt werden.


Heidi Bracher, Gohl
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