Grün statt grau am Bärenplatz

Zum Thema «ZPP Bärenplatz» hätte ich als Rote eine grüne Phantasie: statt einem überdimensionierten Gebäude, das die freie Sicht und den Verkehr unnötig einengt, wünsche ich mir statt des bestehenden Parkplatzes einen Begegnungs-Park mit Bäumen, Sträuchern und Tea-Room. Vor rund fünf Jahren wurde die ZPP aufgegleist, inzwischen lässt sich aber auch in Langnau die Klimaerwärmung nicht mehr wegdiskutieren. Nach dem Nein zur ZPP hätten wir die Chance, diesen Teil des Bärenplatzes zu begrünen, statt zu bebauen. In Langnau-Süd kann dann ja verdichtet gebaut werden, das sollte dem Profit eigentlich reichen!

Uta Wütherich Krähenbühl, Mooseggstrasse, Langnau

Dank Referendum Pläne revidiert

In der «Wochen-Zeitung» vom 18. Februar 2021 sagte Stefan Lehmann, Verwaltungsratspräsident der iPlus AG: «Die Visualisierung zeige einfach auf, wie ein Gebäude nach den Regeln der ZPP aussehen könnte. Es könne aber durchaus sein, dass der spätere Bau je nach Nutzung etwas anders aussehen werde.» Ist das die Haltung, mit der die Gemeindebehörden und die Expertenkommission uns Langnauer Bürgerinnen und Bürger überzeugen wollen? 

Viele ältere Einwohner werden sich an das Jahr 1983 erinnern, als ein Referendum den damaligen Migros-Chef motivieren konnte, die abstrusen MM-Neubau-Pläne zu revidieren und an der Schlossstrasse eine dem Dorfbild entsprechende Lösung zu finden – notabene mit 5,5 Millionen Mehrkosten! Ob sich im Jahr 2021 auch Herr Lehmann für eine solche Lösung engagieren könnte... zum Beispiel über den bisher verhinderten Architekten-Wettbewerb?

Ich bin zwar erst seit 1986 in Langnau, aber dankbarer Nutzniesser der damaligen Entscheidung!
Walter Krähenbühl, Mooseggstrasse 23, Langnau

Gegner schiessen am Ziel vorbei

Die Argumente der Nein-Gruppierungen und Einzelpersonen zur ZPP Bärenplatz – «wie erschlagen, unwürdig, Kompromisslösung etc.» – schiessen mehr als am Ziel vorbei und gehören in die Rubrik ketzerisch, ja teilweise sogar hetzerisch. Dazu werden noch täuschende Fotomontagen ins Feld geworfen.

Das Projekt steht nämlich nicht inmitten «Sängerhus», «Chüechlihus» und «Bären», sondern südwestlich, ausserhalb dieser historischen Gruppe. Es kann somit das historische Zentrum weder gross stören, noch dominieren. Im Gegenteil: Das Projekt verdeckt sogar nicht so würdige Fassaden im sogenannten Dorfzentrum.

Der Gipfel aber ist, dass notabene auf einem Privatgrundstück zulasten der Steuerzahler ein Architekturwettbewerb gefordert wird, der überhaupt keine Gewähr bietet, dass da für den Bärenplatz ein würdigeres Objekt entsteht.
Peter Moser, Kehrgässli 12, Langnau

Rechtssicherheit bei Bauplanungen

Zur ZPP am Bärenplatz legen wir ein Ja in die Urne, da wir den Investoren weitere Aufwände und Verzögerungen nicht zumuten können. Diese haben die auferlegten Vorschriften und die vorgeschriebenen Planungsschritte stets eingehalten. Die Bauplaner haben viel Arbeit und Zeit aufgebracht, Sitzungen und Vernehmlassungen organisiert, Erfolge und Tiefschläge akzeptieren müssen und nicht zuletzt auch Geld in die Hand genommen. Investoren müssen sich auf die Gemeinde und auf die Öffentlichkeit verlassen können, ansonsten werden Bauplanungen in Langnau weiter erschwert und noch teurer.

Ernst Rutschi, Stefanie Strahm, Nazim Rexhepi, Langnau 

Unwahre Behauptung zur ZPP Bärenplatz

Man darf sagen, dass einem das grosse Gebäude zu mächtig erscheint, dass es zu stark in den Strassenraum hineinragt, dass einem das Richtprojekt nicht restlos überzeugt oder dass einem die Architektur nicht gefällt.

Was aber nicht geht, ist das Inserat des ehemaligen Ortsplaners Martin Gerber. Darin behauptet dieser nämlich, dass eine ZPP «auf einer einzelnen kleinen Parzelle aus raumplanerischer und rechtlicher Sicht (…) unzulässig» sei. Mit Verlaub, das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) hat den Planungsprozess eng begleitet und hätte bei der Vorprüfung oder spätestens bei der Schlussprüfung interveniert, wenn etwas nicht rechtens gewesen wäre. Herr Gerber wirft der Planungsbehörde und den involvierten Fachpersonen indirekt vor, sie hätten illegal gehandelt. Diese Unterstellung ist nicht haltbar und insbesondere für den aktuellen Ortsplaner und den Bauverwalter rufschädigend, wenn nicht sogar ehrverletzend. Ich verwehre mich gegen diesen Vorwurf und bitte um Sachlichkeit und Fairness im Abstimmungskampf!

Niklaus Müller, Gemeinderat Ressort Planung, Langnau

Wir bauen?

Die Fragen um den Neubau am Langnauer Bärenplatz mit Abstimmung am 7. März wecken grundlegende Gedanken. Haben Sie die «Wochen-Zeitung» vom 18. Februar noch? Vergleichen Sie Ihre Gefühle beim Betrachten des alten «Löwen» und des geplanten Neubaus (Seite 2) und des neuen Gebäudes auf Seite 12 oben (neue Landi Konolfingen). Was möchten Sie sehen, wenn Sie daheim zum Fenster hinausschauen? Architektur wäre eigentlich eine der klassischen Künste (Künste!). Jeder Bau beeinflusst die Befindlichkeit der Menschen (un-)merklich über Jahrzehnte.


Peter Gerber, Mooseggstrasse 33, Langnau

Gesicht zeigen

Bei der Volksabstimmung vom 7. März geht es um verschiedene, zukunftsweisende Entscheide. Es lohnt sich, genau hinzusehen. 

Das Verhüllungsverbot für Chaoten und für Frauen aus anderen Kulturkreisen ist eine gute Sache. In unserem Land soll jede Person, ob Mann oder Frau, ihr Gesicht zeigen. Das verhüllte Gesicht einer Frau degradiert diese zur schweigenden Statue. Vor 50 Jahren kämpften unsere Eltern und Grosseltern für das Stimm- und Wahlrecht der Frauen und es wurde eingeführt. Frauen gehören gleichberechtigt zu unserer Gesellschaft und prägen diese mit. Das ist gut und wertvoll. 

Der politische Islam will die Verschleierung und toleriert keine Gleichberechtigung, Chaoten zerstören gesellschaftliche Werte. Da dürfen wir ein freiheitliches Zeichen setzen und Ja stimmen.

Daniel Zürcher, Emmenmatt

Zeilen zur heutigen Lage

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Weltgeschehen und stelle fest, dass nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns geschummelt wird. Unsere Mainstream-medien, auch SRF, sind stark einseitig geworden und scheinen ihre Berichte oft nur noch den Geldgebern anzupassen. Wie kann es sein, dass Meinungen von vielen Fachleuten, Ärzten, Viro-Biologen, Professoren, die eine andere Sichtweise vertreten, abgeblockt werden? Wo ist da die Demokratie, und warum werden die Andersdenkenden vor der breiten Bevölkerung ferngehalten? Unser langjähriger Bekannter (Journalist) hat die Art des Zensurierens schon vor längerer Zeit bestätigt. Fazit: Wer sich nur an die Mainstreammedien hält, wird sich
keine objektive Meinung mehr bilden können. Das macht mich nachdenklich. Alles hat zwei Seiten, das ist ein Naturgesetz!
Zum Glück verfügen wir über eine grossartige Urkraft, für mehr Eigenverantwortung!

Zitat: Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind! (Einstein)

Maya Pfenninger, Emmenmatt