Weg vom WEF

Ich möchte meinen Dank bekunden für die klaren und unverhohlenen Worte zum Leserbrief von Herrn Weber und ­dessen zurecht gestellten Frage: «Brauchen wir das WEF?» Ich kann der dezidierten Argumentation von Herrn Weber mit Nachdruck beipflichten und die Frage vorbehaltlos mit einem entschiedenen Nein beantworten. Ist es nicht ein kapitaler Fehler, wenn man die Geschicke der Menschheit unbedarft in die Hände von machtdekadenten Politikern und Global Playern legt? Retrospektiv betrachtet, durften wir immer wieder Zeuge werden, wie korrumpierbare Staatsoberhäupter, supranationale Konzerne, NGOs etc. sich der Klüngelei schuldig gemacht haben und der viel zu klebrigen Nähe untereinander anheimgefallen sind. Das WEF ist ein hochstilisiertes Stelldichein einiger vermeintlich altruistisch agierenden Akteure, welche die Selbstbestimmung der Menschen im höchsten Masse torpedieren und uns gängeln, wo es nur geht. Ein weiterer durchaus merk­würdiger Fakt ist, dass das WEF massgeblich am Event 201 im Oktober 2019 beteiligt war.  Text: Raphael Schenk, Zollbrück

Überlebt dank dem Spital Wolhusen

Super, dass sich so viele Menschen für das Spital Wolhusen einsetzen und vor allem dafür, dass das Wort «Spital» auch den Namen verdient. Wie wichtig das ist, dazu habe ich eine wahre Geschichte zu erzählen:

Im August 2022 kam ich nach einer Nachtschicht früh am Morgen nach Hause und ging sofort ins Bett. Nach zwei Stunden bin ich aufgewacht. Ich fand meine Frau schlotternd im Wohnzimmer in einer Winterjacke vor. Das war so heftig, dass ich meinte, sie habe einen epileptischen Anfall. Bis der Arzt hätte kommen können, hätte es gedauert. Wir packten das Nötigste zusammen und fuhren ins Spital nach Wolhusen. Meiner Frau ging es immer schlechter. Beim Notfall angekommen, wurde meine Frau im Rollstuhl weggebracht. Ich wartete besorgt, bis es hiess, ich könne heimfahren, es werde dauern, bis meine Frau nach Hause könne. Am anderen Tag kam das erlösende Telefonat
von meiner Frau persönlich.
Sie habe eine schwere Lungenentzündung und eine Blutvergiftung, aber es komme alles wieder gut. Später wurde ich informiert: Eine Viertelstunde später, und es wäre für meine Frau zu spät gewesen. Wenn ich nach Luzern oder Sursee hätte fahren müssen, hätte es meine Frau sehr wahrscheinlich nicht überlebt. Sie sehen also, wie wichtig das Spital Wolhusen ist.


Leserbrief: Sepp und Sonja Kunz, Schüpfheim

Brauchen wir das WEF?

Wer sich gedanklich mit dem WEF befasst, stellt bald fest, dass diese Organisation dem Wolf im Schafspelz gleichzusetzen ist. Gemäss Webseite des WEF ist die Mission: «den Zustand der Welt verbessern». Das WEF besteht seit 1971. Hat sich die Welt in der Zwischenzeit verbessert? Klaus Schwab mit seiner Agenda 2030 hat bis jetzt mehr Unheil als etwas anderes erreicht. Dies ist klar zum Vorschein gekommen. Die wahre Agenda ist nämlich eine einseitige Geld- und Machtkonzentration. Sie steht für Profitmaximierung der Grosskonzerne, der sogenannten Eliten und einiger Oligarchen. Weiter steht sie für eine einheitliche Weltregierung. Der Frieden und der Wohlstand sind der Elite gleichgültig. Die Globalisierung muss mit allen Mitteln erreicht werden. Und die Schweiz schützt diese Veranstaltung noch mit der Armee und bedeutenden Kräften der Polizei. Diese Millionenbeträge muss der Schweizer Steuerzahler berappen. Das WEF hat mehr Fluch als Segen gebracht. Schauen wir vorwärts. Schaffen wir das WEF ab. Kommen wir zu den Wurzeln zurück. Wenn jedes Land für sich selber schaut, herrscht Ordnung auf der Welt. Wie heisst es doch: «Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.»


Leserbrief: Armin Weber, Grünenmatt

Fragwürdiger Einsatz von Laubbläsern

Als Anstösser der Bahnlinie Langnau–Emmenmatt staunten wir nicht schlecht ob den nächtlichen Arbeiten des Schienennetzbetreibers SBB. In der Nacht auf den 20. Dezember wurden wir Anwohner in den frühen Morgenstunden von einem massiv lauten Lärm aus dem Schlaf gerissen. Bei einem Blick aus dem Fenster sah man, woher der Lärm stammte. Eine Arbeitsgruppe der SBB versuchte mittels Laubbläser bei Minustemperaturen, den wenigen Schnee und das wenige Eis beim Kabelkanal, welcher parallel zur Schiene verläuft, zu entfernen. Für diese Arbeit wurden mehrere Personen eingesetzt, derjenige mit dem Laubbläser und weitere Arbeiter, die ohne Werkzeuge vor und hinterherliefen. Jedenfalls liess sich der Schnee, das Eis mit diesem Gerät nicht entfernen. In der Nacht darauf wurde trotz des liegenden Schnees und Eises auf der Aussenseite des Kabelkanals ein Kiesstreifen eingebaut.

Aus meiner Sicht ist der Einsatz mit dem Laubbläser eine reine Verschwendung von Steuergeldern. Solche Aktionen kann sich nur ein Bundesbetrieb, der durch Steuergelder finanziert ist, leisten. Meines Erachtens hätte man den Kiesstreifen in der Nacht mit dem doch fraglichen Einsatz des Laubbläsers einbauen können, somit wäre uns eine weitere lärmige Nacht erspart geblieben.


- Leserbrief Hanspeter Inniger, Langnau

Tragt Sorge zu unseren Flüssen

Leserbrief zum Artikel «Fischen verboten – damit sich die Forelle wieder vermehren» vom 8. Dezember 2022:

Der Bericht ist faktisch korrekt. Aber es scheint, dass wieder einmal die Angler alles ausbaden sollen. Wenn sich die Emme in diesen drei Jahren richtig erholen soll, plädiere ich für weitere Verbote wie: das Benutzen jeglicher Boote; aller Partys und Lagerfeuer in der Emme und deren Uferzone; von Goldschürfen und sonstigem Aufwühlen der Uferzonen; der (zum Teil illegalen) Drainage der Wiesen und Äcker… Zu den Verboten käme noch die Durchsetzung der bestehenden Gesetze: Keine Fahrzeuge in der Emme und deren Uferzonen; Verbote von Littering und Schuttablage jeder Art. Ich könnte die Aufzählung noch weiterführen. 

Unserer Emme, alle anderen Gewässer und die Natur im Allgemeinen haben es verdient, dass man auf sie Acht gibt und nicht nur hemmungslos ausnutzt. Text: Daniel Bühlmann, Worb

Wer schaut schon nachts Schaufenster?

Im Artikel «Kanton will mehr Energie» vom 24. November in der «Wochen-Zeitung» wird das überarbeitete Energiegesetz mit seinen Vorgaben und Zielen erläutert. Unter anderem die Vorschriften für Neubauten und bestehende Gebäude. Meiner Meinung nach ist der Vorschlag zur Mitberücksichtigung der Eigenproduktion von Elektrizität und Wärme super. Es ist grossartig, werden Gedanken zur Erneuerung von Wärme und Energie gemacht. Zudem finde ich die Idee der Anbringung von Solaranlagen grandios. Wir selbst beziehen, mit unseren Nachbarn, Strom aus einer Solaranlage und gewinnen dadurch Energie. Am besten finde ich jedoch die Regelung zur Schaufensterbeleuchtung. Wer schaut sich denn auch Schaufenster und Sehenswürdigkeiten mitten in der Nacht an? Ich denke, dort kann eine grosse Menge an Energie gespart werden. Alles in allem finde ich die Ideen toll und wünsche mir, dass diese umgesetzt werden und wir gemeinsam Energie sparen können. Autor: Irina Lüthi, Wasen

Hohe Temperaturen, absterbende Bäume

Zum Beitrag «Welche Bäume vertragen das wärmere Klima?» in der «Wochen-Zeitung» vom 24. November 2022.

Ich finde diesen Bericht sehr gut geschrieben, weil ich es wichtig finde, unserem Wald Acht zu geben. Wald ist für Wildtiere das Zuhause, auch wir Menschen benötigen Wald beispielsweise für die Produktion von Holz. Ich finde es sehr gut, dass man die Bevölkerung informiert, dass es teilweise dem Wald nicht so gut  geht aufgrund der Klimaveränderung und auch wegen des Borkenkäfers. Meiner Meinung nach sollte man mehr zu unserem Wald schauen und ihn besser pflegen. Eine Durchmischung von verschiedenen Baumarten wie Arven, Lärchen, Fichten, Weisstannen, Buchen, Waldföhren, Linden, Eichen und Kastanien finde ich sehr wichtig damit man die Artenvielfalt aufrechterhält und die Arten nicht aussterben lässt. Ich hoffe, dass in Zukunft unser Wald wieder etwas grüner wird.


Leserbrief - Ivona Niffenegger, Lauperswil

Vielen Dank an die Helferinnen

Am 12. Oktober hatte meine Mutter einen Arzttermin in Burgdorf. Vor der Arztpraxis war eine Baustelle in Betrieb. Das Erreichen der Praxis gestaltete sich schwierig, da meine Mutter betagt und gehbehindert ist. Das Überqueren des Kiesbettes mit dem Rollator war kräfteraubend für sie.

Unabhängig voneinander fragten zwei Fussgängerinnen ob sie uns helfen könnten. Die Hilfsangebote haben meine Mutter sehr berührt und sie möchte den zwei unbekannten Frauen für die aufmerksamen Gesten nochmals herzlich «Dankeschön» sagen.


Leserbrief: Christine Streit, Utzigen