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Replik auf Leserbrief «Jetzt ist Klartext gefragt» in der «Wochen-Zeitung» vom 3. Oktober 2019.

Wir gehen mit dem Leserbriefschreiber einig, dass Fakten gefragt sind. Die haltlosen Unterstellungen, wie sie vom Leserbriefschreiber Reinhard aufgetischt werden, sind jedoch völlig fehl am Platz. Denn Fakt ist, dass wir uns vom Nein-Komitee immer für eine massvolle Sanierung und Erweiterung der Schulanlagen ausgesprochen haben; beispielsweise in unserem Flugblatt zur ersten Kreditvorlage. Ein Blick in die Rechnung und den Finanzplan der Gemeinde Rüegsau zeigt, dass Fakt ist, dass inskünftig für die ordentlichen und zusätzlichen Abschreibungen rund 1,2 Millionen Franken aufgewendet werden müssen. Dies entspricht drei Steuerzehnteln. Der Verweis auf diese Tatsachen hat mit Angstmacherei nichts zu tun.

Fakt ist im Weiteren, dass mit dem überteuerten Projekt das Schuldenwachstum zu einer pro Kopfverschuldung von über 5000 Franken führt, womit die Gemeinde Rüegsau zu den höchstverschuldeten Gemeinden im Kanton Bern zählen wird.

Fakt ist letztlich auch, dass die sogenannten Altherren zusammen mit ihren damaligen Kolleginnen und Kollegen mit einem durchdachten Schulstandortkonzept den Erhalt des Schulhauses
Rüegsbach ermöglicht haben.
Die Sanierung dieses Schulhauses unter Federführung eines ortsansässigen Architekten anstelle eines Neubaus auf Land des Lesebriefschreibers wurde denn auch klar befürwortet. 

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Peter Dubach, Ernst Marti, Rüegsauschachen
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Zum Artikel «Die neuen Pläne gefallen, die Schulcontainer weniger» in der «Wochen-Zeitung» vom 19. September.

Ich werde den Verdacht nicht los, dass das Nein-Komitee, das schon die erste Vorlage zur Schulhauserneuerung in Rüegsauschachen bekämpft und zum Scheitern gebracht hat, gar keine zeitgemässe und zweckmässige Schulanlage will. Vielmehr will es wohl dem jungen Gemeinderat zeigen, dass ohne den Segen der Altherren hier nichts realisiert werden kann. Somit zerzaust es nun auch das neu vorgestellte Projekt und versucht, die Bevölkerung mit fadenscheinigen Argumenten zu verunsichern. Meine Empfehlung ist es, statt weiterhin und noch auf unabsehbare Zeit Geld zu vernichten für Provisorien und weitere kostspielige Planungen, bei der Abstimmung am 24. November Klartext zu sprechen und dem vorliegendenProjekt zuzustimmen. Gerne rufe ich, als Beispiel, die vor Jahren ebenso bekämpfte Schulhaussanierung in Rüegsbach in Erinnerung. Hätte sich damals das Stimmvolk nicht zum nachhaltigen, wenn im Moment auch teureren Projekt des Gemeinderates bekannt, gäbe es heute in Rüegsbach statt des zweckmässigen, bestens ins Dorfbild passenden Schulhauses, lediglich eine Baracke hinter der Turnhalle, für die erst noch zusätzliches Land hätte beansprucht werden müssen.


Peter Reinhard-Stalder, Rüegsbach

Während der intensiven Umbauphase des Bahnhofes Konolfingen konnten in Brenzikofen während rund eineinhalb Jahren die Züge keinen Halt einlegen. Die BLS organisierte deshalb einen Bahnersatzdienst zwischen Konolfingen und Heimberg. Dabei kam Brenzikofen in den Genuss von drei Stationen (Brenzikofen, Brenzikofen Dorf und Brenzikofen Boden). Wenn es die Zeit und die Umstände erlaubte, schoben die hilfsbereiten und freundlichen Busfahrerinnen und Busfahrer sogar einen speziellen Halt unterwegs ein.

 

Nun, seit dem 23. September 2019 ist es für uns im «Boden» wohnenden Personen mit dieser Herrlichkeit vorbei. Jetzt müssen wir halt wieder zu Fuss oder mit dem Fahrrad zum Bahnhof gehen. Es verbleibt uns nur noch, dem Fahrpersonal unser herzlichstes Dankeschön auszusprechen für ihren Einsatz, den sie während dieser Zeit leisteten. 

Viele Chauffeusen und Chauffeure kamen zum Teil aus einer anderen Gegend und somit lernten sie während dieser Zeit eine ihnen unbekannte Ecke des Emmentals / Oberlands kennen. «Die Hoffnung stirbt zuletzt», wie man so schön sagt. Vielleicht kommt dieser Service nochmals zurück, wenn dann schon bald der Bahnhof Brenzikofen umgebaut wird. Lassen wir uns (positiv) überraschen.

 

 

 


Rolf Hostettler, Brenzikofen
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Als Bürger der Gemeinde Sumiswald wird man als Fussgänger diskriminiert. Ein alter Fuss- und Gehweg zwischen der Eystrasse und Kirchenstalden, welcher sogar auf Google Maps und auf alten Postkarten gut ersichtlich ist, wurde ohne Baupublikation und ohne die Anwohner zu informieren am 26. August 2019 entfernt. Laut der Gemeinde Sumiswald war diese teure Notwendigkeit eine Vorschrift des Kantons Bern. Auf Anfrage beim Kanton Bern hiess es, dass nur ein vergrösserter Warteraum erforderlich gewesen wäre, um den Weg weiterhin bestehen zu lassen.

Trotz zahlreicher Reklamationen von Fussgängern, die den Weg zur Arbeit, Schule und in der Freizeit begehen, ist die Gemeinde Sumiswald nicht einsichtig, den Weg weiterhin zu erhalten und unterhalten. Sie besteht darauf, dass der Fuss- und Gehweg nicht mehr vorhanden sein soll.Wir sind nicht einverstanden, dass der Weg ohne Baupublikation entfernt wurde. Die Benützer dieses Weges hatten nie die Chance bekommen, sich für diesen einzusetzen und ihre Meinung zu äussern.

 

Stellungnahme der Gemeindeverwaltung Sumiswald:

Der Fussverbindungsweg zwischen Kirchstalden und Eystrasse musste von der Gemeinde Sumiswald aus Sicherheitsgründen überprüft werden. Die Kontrolle zeigte auf, dass der Weg für den Fussverkehr zu gefährlich ist und entsprechend aufgehoben werden sollte. Das Strasseninspektorat Emmental teilte diese Meinung. Der Fussverbindungsweg birgt ein sehr hohes Risiko, da die Beleuchtung und der Warteraum fehlen. Der Gemeinde wurde seitens des Kantons empfohlen, die Fussverbindung abzusperren oder gänzlich aufzuheben. Der Gemeinderat hat am 4. März 2019 der Aufhebung zugestimmt, da ihm die Sicherheit der Fussgängerinnen und -gänger sehr wichtig ist. Die durch die Wegaufhebung etwas grössere Gehdistanz von rund 140 Metern vom Fussverbindungsweg bis zum Fussgängerstreifen Nahe der Strassenkreuzung Ey wurde als zumutbar erachtet. Auf eine Publikation der Aufhebung wurde deshalb verzichtet.

einige Fussgänger Sumiswalds Familien Probst, Mägert, Eggimann, Frau Gerber und Herr Eggimann
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