Kinder tobten sich an sieben Stationen aus

Kinder tobten sich an sieben Stationen aus
Crossfit ist eine vielseitige Sache; dazu gehört etwa auch Turnen. Das Mädchen zeigt, wies geht! / Bild: Stefanie Siegenthaler (ssl)
Langnau: Sarah Ruesch öffnete das Crossfit für den Ferienspass Oberes Emmental. Die Kinder durften verschiedene Elemente kennenlernen, welche in die Welt des Crossfit gehört.

Ihr Ziel war es schon immer, Crossfit für Jung und Alt anbieten zu können. Mit der Ausbildung zur Crossfit-Kids-Trainerin konnte Sarah Ruesch ihr Vorhaben nun verwirklichen. Bereits ab fünf Jahren können sich Kinder im ehemaligen Buffet am Bahnhof Langnau austoben. «Für die Kinder ist es nicht nur ein Konditions- und Muskeltraining, gefragt sind auch die Koordination und dass die Kinder ein gewisses Durchhaltevermögen entwickeln», erklärt die Leiterin.

Wie Krebse unterwegs

Zu Beginn spielt die Truppe «Kräbsefangis». Der «Krebs» bewegt sich dabei auf Händen und Füssen, mit dem Bauch nach oben. In dieser Position muss der «Krebs» die anderen einfangen. Nach dieser Übung, welche die Muskeln der Teilnehmenden auf spielerische Weise aufwärmte, bringt Sarah Ruesch mit sieben verschiedenen Stationen die Kinder ganz schön ins Schwitzen. Nach einer kurzen, aber interessanten Einführung machen sich Teams à zwei Personen für ihre jeweilige erste Station fertig.

Klettern, rennen, seilspringen…

Die Auswahl fällt den Teams sichtlich schwer. Bei den ersten zwei Übungen können sich die Kinder an professionellen Geräten ausprobieren; etwa ein Langlaufgerät, bei dem sie das Gewicht mit den Armen nach unten ziehen müssen. Auf dem Rudergerät kommt teilweise richtig hohes Tempo auf. Station drei hat es in sich: einen Medizinball über eine Kiste werfen, selber über die Kiste springen und den Medizinball wieder über die Kiste werfen. Den Kindern ist die Anstrengung anzusehen. Bei den weiteren Stationen müssen die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer rennen, klettern, seilspringen und den Kopfstand machen, das Rad schlagen oder einfach einen Purzelbaum machen.

Rudern macht Spass

Den Kindern war bereits nach der ersten Runde klar, was ihnen am meisten Spass macht. Mehrheitlich zeigten sie begeistert auf das Rudergerät. Nur bei der Frage, was ihnen nicht gefallen hat, sind sich die sportlichen Kinder nicht einig. «Die Sta-tion, bei der wir hin und her rennen und die Leiter durchlaufen müssen, finden wir nicht so gut», erwidern die Mädchen. Dagegen protestieren die Jungs: «Genau diese Station ist doch super. Der letzte Posten, bei dem man den Handstand übt, müsste aber nicht sein.» Lustigerweise fanden die Mädchen genau diese letzte Station spannend. 

Schlussendlich hatten alle ihren Spass. Und wer weiss, vielleicht sieht Sarah Ruesch bei den nächsten Ferienspass-Kursen wieder die einen oder anderen bekannten Gesichter im Crossfit.