Patrick Järmann ist Gast bei der SRF-Sendung «Geboren am …»

Patrick Järmann ist Gast bei der SRF-Sendung «Geboren am …»
Patrick Järmann spielt heute beim EHC Bumbach in der 4. Liga. / Bild: zvg
Eishockey: Patrick Järmann, Steff La Cheffe und Marco Becker verbindet ihr Geburtsdatum. In der SRF-Sendung «Geboren am …» erzählt Patrick Järmann aus Schangnau von seinem Weg.

Patrick Järmann, wie ist SRF auf Sie aufmerksam geworden?

Das weiss ich ehrlich gesagt gar nicht. Ich bekam Post vom SRF, habe aber darauf nicht reagiert. Später haben sie mich telefonisch kontaktiert, erst da habe ich zugestimmt.


Wie haben Sie sich gefühlt, als die Anfrage für die Sendung kam?

Ich kannte die Sendung gar nicht. Deswegen informierte ich mich erst im -Internet. Schnell wurde mir bewusst, dass mehrere Leute angefragt wurden. Es geht hauptsächlich um Steff la Cheffe und war Zufall, dass ich das-selbe Geburtsdatum wie sie habe, den 4. April 1987.

  

Wie haben Sie die Aufnahmen erlebt?

Ich habe mich darauf gefreut. Es war sehr interessant, einmal hinter die Kulissen blicken zu dürfen und zu erfahren, wie eine Sendung entsteht. Nur am ersten Tag war ich etwas nervös, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommen wird. Aber das verflog rasch. Die Leute vom SRF waren sehr freundlich.  


Hatten Sie Kontakt zu den anderen Protagonisten?

Nein, das Filmteam kam für die Aufnahmen nach Schangnau. Wir drehten in meinem Elternhaus, in meinem jetzigen Zuhause und in der Ilfishalle in Langnau. Aber die Produzentin will irgendwann noch ein Treffen organisieren, eventuell an einem Konzert von Steff la Cheffe. 


In Ihren Jugendjahren waren Sie bei den Elite-Junioren der SCL Young Tigers und auf dem Sprung zu einer Profi-Eishockeykarriere. Dann hatten Sie einen Unfall. Was war geschehen?

Mit 19 Jahren bin ich bei einem Match mit einem Gegenspieler zusammengestossen und in die Bande gestürzt. Bei diesem Sturz habe ich mir die Hüfte gebrochen. Glücklicherweise war es ein sauberer Bruch und musste nicht operiert werden. 


Nach dem Unfall mussten Sie Ihre Ziele neu definieren?

Es hätte einen sehr grossen Willen und viel Disziplin gebraucht, um wieder auf dem gleichen Niveau spielen zu können. Dazu fehlte mir die Motivation. Ich genoss die Freizeit mit meinen Kollegen, welche ich vorher nicht hatte. Meine Ziele verschoben sich auf den Beruf. Die Lehre als Maurer war mir sehr wichtig. Danach machte ich die Polierschule und jetzt beschäftigt mich die Bauführerschule. 

Haben Sie die Schlittschuhe also
an den Nagel gehängt? 

Nein, ich spiele immer noch. Lange war ich aktiv in der 1. Liga bei Brandis, später bei Adelboden und Thun. Danach wechselte ich in die 2. Liga zum EHC Oberlangenegg. Jetzt bin ich bei meiner letzten Station angelangt, in der 4. Liga beim EHC Bumbach. 


Wie stehen Sie heute zu den
SCL Tigers?

Die Spiele und Resultate der SCL Tigers verfolge ich immer noch regelmässig. Ab und zu gehe ich als Fan auch an einen Match. Zu den Spielern habe ich keinen Kontakt. Trotzdem bereue ich nichts und würde alles wieder so machen. Stefanie Siegenthaler

Am Freitag, 7. August, um 20.05 Uhr wird die Sendung «Geboren am …» auf SRF 1 ausgestrahlt.