Bei Les Sirènes ist das richtige Erscheinungsbild Teil des Auftritts. / Bild: Hansjörg Mader (hme)
Eggiwil: Am letzten Samstag organisierte das Team der Bibliothek ein Konzert mit dem Frauen-Vokalensemble Les Sirènes. Dabei ging es um die Frage: «Wer bin ich?»
Mit dem traditionellen Lied «Du fragsch mi» wurde das Programm «C'est moi?» eröffnet. Die 16 Frauen machten sich gemeinsam mit der musikalischen Leiterin Yaira Yonne-Konishi auf Identitätssuche. Zu Beginn trugen alle dieselben schwarzen Perücken und einheitliche Kleidung. Dabei zeigte das Ensemble auf, dass im Leben nicht nur das Äussere, sondern auch das Innere wichtig ist. Mit der Darbietung unter anderem von «Chiquitita» von ABBA oder «Somebody To Love» von Queen wurde das Publikum auf eine fesselnde Reise mitgenommen.
Massgeschneiderte Arrangements
Die Arrangements auf dem Weg, um das wahre Ich zu entdecken, wurden durch die musikalische Leiterin für den Chor massgeschneidert. Das Repertoire bestach durch die sprachliche Vielfalt, wobei auch Berndeutsch vertreten war. Gewandte Choreografien unterstrichen den eindrücklichen Gesang auf harmonische Weise. Der zweite Teil wurde durch «The Code» von Nemo eröffnet, für das die Frauen, die nun individuell gekleidet auf der Bühne erschienen, mit einem tosenden Applaus belohnt wurden. Bei «Dream Of My Life» ging es dann um die wirkliche Identität. Das Publikum begleitete die Frauen gespannt auf ihrem Weg der Selbstfindung. Die Begeisterung des Publikums war so gross, dass es mehrere Zugaben forderte.