Trubschachen: Das Konzert des Jodlerklubs Hühnerbach fand in der Mehrzweckhalle statt. Ein Gastklub sowie die Ländler Chutze boten am Sonntagnachmittag beste Unterhaltung.
Pünktlich um ein Uhr begannen auf der mit Sommerflor dekorierten Bühne die Ländler Chutze zu spielen. «Chabis» wurde nicht gespielt und auch nicht gesungen, dieser diente nur zur Dekoration. Zusammen mit Sämereien, Saatkartoffeln, Setzlingen und Gartenwerkzeug sowie dem sonnigen Wetter deutete alles auf ein frühlingshaftes Konzert hin. Die drei Jodlerinnen vom Jodlerklub Hühnerbach, darunter die Dirigentin Annemarie Herzig, und die zehn Jodler boten ein buntgemischtes Liederprogramm. «Z' in-nerscht-inn hei mir äs Härz vou Heimatsinn», so Worte aus dem Lied «My schöni Heimat» von Adolf Stähli. Passend, denn die Vortragenden stammen mehrheitlich aus den beiden Gräben Hühnerbach und Gohl. Abwechselnd mit dem Gastklub Sennegruess Gohl genossen die Anwesenden Lieder und Jutze, bei welchen mit den Worten auf den bevorstehenden Alpsommer hingewiesen wurde. Die 23 Sänger aus dem Gohlgraben stehen seit einem Jahr unter der Leitung von Mirjam Rüegsegger. Gründungsmitglieder, wie auch neue, junge Jodler, singen mit. «Das freut uns, so können wir auch mal z'Hochzyt», sagte der Präsident Samuel Röthlisberger. Mit «Bärglerfründe» und «Bärglerching», begab man sich auch mit ihnen z'Alp.
Ländler Chutze mit rassigen Klängen
Ruedi Lehmann und Theo Gerber machen seit vierzig Jahren zusammen Musik. Ueli Siegenthaler und Reto Reber kamen etwas später zu den Ländler Chutze. Mit rassigen Klängen und einem Lächeln auf dem Gesicht brachten sie viel Freude in die Halle. Mit einem Müschterli aus «Ein Berner namens…» über das Wetter hatte der Vize-Präsident Alfred Hofer das Publikum begrüsst, nun verabschiedete er sich mit einer weiteren Anekdote über die Sprache. Die gesangliche Reise fand mit «S'isch Herbscht» von Franz Stadelmann ihren Abschluss, bevor die Zugabe folgte. Ein rundum gelungener Sonntagnachmittag ging mit den Klängen der Ländler Chutze gemütlich zu Ende.