Escholzmatt: Die Brass Band Feldmusik begeisterte am Wochenende mit zwei Konzertabenden unter dem Motto «Engel & Bengel» und feierte dabei ihr 170-Jahr-Jubiläum.
Das Konzertmotto «Engel & Bengel» wurde mit himmlisch schöner und höllisch guter Musik umgesetzt, passend ergänzt mit Engelchen und Teufelchen als Dekoration. Die Brass Band Feldmusik Escholzmatt zeigte ihr Können einmal mehr eindrucksvoll und bot Blasmusik auf hohem Niveau. Verschiedene Solistinnen und Solisten begeisterten das Publikum.
170 Jahre Feldmusik
Der Abend startete rassig mit «Shine Down» von Robert Redhead. Mit «Laude» von James Curnow folgte das anspruchsvolle Hauptwerk, das die Musizierenden bravourös meisterten. Besinnlich wurde es mit «Prière à notre Dame» von Léon Boëllmann, bevor mit dem Marsch «Mephistopheles» die «bengelige» Seite des Mottos auflebte. Präsident Jürg Bieri begrüsste das zahlreiche Publikum und erinnerte an das 170-jährige Jubiläum der Feldmusik. Die 1856 gegründete Musikgesellschaft ist der zweitälteste Verein im Entlebuch. Geehrt wurden Manuel Roos für 20 Jahre sowie Urs Brechbühl und Thomas Steffen für 35 Jahre Mitgliedschaft.
Von Lloyd Webber bis Fettes Brot
Nach der Pause sorgte «When The Saints Go Marching In» in der Bearbeitung von Goff Richards für mitreissende Stimmung, inklusive gesanglicher Einlagen. Humorvoll wurde es mit «La Salsa du Demon». Mit «Pie Jesu» von Andrew Lloyd Webber berührten Priska Spielhofer-Schöpfer und Stefan Jenni das Publikum. Der Swing-Marsch «Light Walk» bildete den beschwingten Abschluss des offiziellen Programms. Doch das Publikum wollte mehr. Moderator Erich Koch überraschte mit einem Rap-Auftritt zu «Jein» von Fettes Brot - ein Höhepunkt, der mit einer Standing Ovation verdankt wurde. Mit «Angels» von Robbie Williams endete der stimmungsvolle Konzertabend und rundete das Motto perfekt ab.