«Chaos im Labor» - die Kindertage boten Experimente und Spass

«Chaos im Labor» - die Kindertage boten Experimente und Spass
Beim Abschlussgottesdienst ging es lebendig zu und her. / Bild: zvg
Konolfingen: Zum wiederholten Mal haben sich Kinder und Jugendliche getroffen, um die spannenden Geheimnisse der Wissenschaft zu entdecken. Das Programm war vielseitig.

Unter dem Motto des gegenseitigen Respekts und des Vertrauens waren die 155 Kinder und Jugendlichen beim «Chaos im Labor» voll und ganz bei der Sache. In elf Gruppen, betreut von einem 50-köpfigen Leitendenteam, wurden unterschiedliche Experimente gemacht. Professor Funkenflug und seine Lehrlinge tüftelten gemeinsam in ihrem verrückten Labor. Ihr grosses Ziel war es dabei, die spannenden Geheimnisse der Wissenschaft zu entdecken! Doch in diesem Labor lief nicht immer alles genau nach Plan. Auch in diesem Jahr hätten sich die Kindertage der reformierten Kirchgemeinde Konolfingen wieder als rich­tiges Dorfprojekt entpuppt, steht in einem Bericht. Hauptakteure waren Pfarrerin Christina Marbach, Daniel von Reitzenstein und Muriel Köppel.


Spannende Experimente

Die Kinder waren gespannt auf die Wasser- oder Vulkanexperimente. Zum besonderen Renner entwickelte sich das Bauen einer Rakete aus einer mit Wasser gefüllten Petflasche, einem Schlauch und einer Velopumpe. Da ging definitiv die Post ab. Neben den Experimenten besuchte man in der Turnhalle den Affengarten, ging in den Wald oder als besonderes Highlight mit einem Bus ins Sensorium des Rüttihubelbads. So tummelten sich die Kinder rund um die Kirche und waren dabei vergnügt, fernab von einem Natel oder Social Media. Die Freude der Kinder, eine Vorgabe umzusetzen und mit den eigenen Händen anzufertigen, war spürbar. Unverzichtbar war das gemeinsame z'Vieri. Hier konnte man sich über die laufenden Experimente austauschen. «Das Programm der dies­jährigen Kindertage bedurfte wieder einer langen und intensiven Vorbereitungszeit», steht im Bericht. Die Helferinnen und Helfer seien mit Herzblut bei ihrer Aufgabe gewesen.


Lieder und Geschichten

Auch Musik und Gesang durften nicht fehlen. Zu Beginn und am Schluss traf man sich jeweils in der Kirche, und es wurde von Herzen gesungen. Neben den Experimenten bekamen die Kinder Einblick in vier biblische Geschichten, wo sie sich auch mit Fragen an die erzählende Person richten konnten. Die Kirche war zum Abschluss­gottesdienst gut besetzt mit Eltern, Freunden und Interessierten aus dem Dorf. «Auch diesmal waren alle Generationen und verschiedene Glaubenszugehörigkeiten vertreten», freuen sich die Organisatoren. Die Pfarrerin Christina Marbach hatte zeitweise Mühe, den Lärmpegel der Kinder im Rahmen zu halten. Doch als diese dann singen durften, waren sie wieder voll bei der Sache. Wahrlich eine gesangliche Wucht schlug den Zuhörerinnen und Zuhörern entgegen. Wer noch nicht ganz angekommen war, dem ging spätestens mit diesen frohen Liedern das Herz auf.

23.04.2026 :: egs