Kanton Bern:
Die Bernische Stiftung für Agrarkredite passt ihre Kreditvergabe an. Grund dafür sind die aufgebrauchten
finanziellen Mittel. «Ab sofort gelten für neue Kredite reduzierte Ansätze», schreibt die kantonale Wirtschafts-,
Energie- und Umweltdirektion in einer Mitteilung. Die Wartefrist für Auszahlungen der
Kreditie verlängere sich voraussichtlich von aktuell 14 Monaten auf 17 Monate. Die Massnahmen würden laufend
überprüft und bei Bedarf angepasst, steht in der Mitteilung. Ziel sei es, die Liquidität der Stiftung zu
sichern. Zwischen
2022 und 2025 wurden mehr Investitionskredite ausbezahlt, als durch Rückzahlungen zurückgeflossen sind. Die
Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern nennt als Ursache für den Liquiditätsengpass unter
anderem, dass der Bund das Kreditangebot erweitert habe, ohne dass er jedoch zusätzliche Mittel zur Verfügung
gestellt hätte.