Alyssa Buri (rechts) und ihre Teamkolleginnen erhalten von Anja Gross und den Wizards kaum Platz. / Bild: Janine Sahli (jsb)
Unihockey: Skorpion Emmental verliert die ersten beiden Halbfinalspiele gegen die Wizards Bern Burgdorf. Und für Unihockey Emme ist der Traum vom Aufstieg vorerst geplatzt.
Prime League, Frauen
Die Halbfinalserie zwischen Skorpion Emmental und Qualisieger Wizards Bern Burgdorf wurde mit grosser Spannung erwartet, hatten sich die beiden Teams in jüngerer Vergangenheit doch packende Duelle geliefert. Das erste Spiel verlief dann aber überraschend einseitig. Vor Heimpublikum legten die Wizards einen Traumstart hin und führten nach zehn Minuten bereits 3:0 – Skorps-Trainer Benjamin Abplanalp war zu einem frühen Timeout gezwungen. Dieses zeigte vorübergehend Wirkung, Aline Marti verkürzte auf 1:3. Bis Spielhälfte bauten die Wizards den Vorsprung aber auf 6:1 aus. Weil dann keine Tore mehr fielen – auch nicht in den beiden Powerplays der Skorps – war das auch der Endstand.
Am Montag in Spiel 2 zeigten die Skorps zwar eine deutliche Leistungssteigerung – dennoch mussten sie erneut als Verliererinnen vom Feld. Am Ende siegten die Wizards 5:4. Und dies, obwohl die Skorps nach einem Drittel noch 3:1 geführt hatten. Das Mitteldrittel machte aber den Unterschied zugunsten der Burgdorferinnen. Drei der vier Skorps-Tore erzielte Topskorerin Eilska Chuda. Zweimal profitierte sie von gegenerischen Ballverlusten, im letzten Drittel verwandelte sie einen Penalty.
Im schlechtesten Fall könnte die Saison von Skorpion Emmental am Sonntag bereits zu Ende sein – am Wochenende steht nämlich eine weitere Doppelrunde an.
1. Liga, Männer
Am Ostermontag musste ein fünftes und letztes Spiel darüber entscheiden, ob Unihockey Emme oder Lok Reinach den Playoff-Final gewinnt und anschliessend gegen Davos-Klosters um den Aufstieg in die NLB spielen darf. Auch dieses Spiel war unterhaltsam und enorm umkämpft. Erst in der 49. Minute konnte mit Lok Reinach erstmal ein Team mit zwei Toren in Führung gehen. Zwar konnte Arno Althaus in der 58. Minute für Emme nochmal verkürzen, Lok Reinach rettete aber das 5:4 über die Zeit.
Somit blickt Unihockey Emme auf eine gelungene erste Saison seit der Fusion zwischen dem UHT Eggiwil und Schüpbach. Die Krönung mit dem Titel oder gar dem Aufstieg blieb den Emmentalern jedoch verwehrt.