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Familien gut gestellt

Die Mehrheit der Schweizer Familien verfügt über eine stabile finanzielle Situation. Die Armutsquote bei Haushalten mit Kindern liegt bei rund sechs Prozent und gehört damit zu den niedrigsten in Europa. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. Auch der Einfluss der Herkunft auf das spätere Einkommen sei seit 40 Jahren stabil und im internationalen Vergleich gering. Zudem falle die subjektive Zufriedenheit von Eltern im internationalen Vergleich hoch aus. Diese Ergebnisse seien bemerkenswert, weil die öffentlichen Ausgaben für Familienunterstützung in der Schweiz im internationalen Vergleich moderat seien, heisst es in der Mitteilung zur Studie. Während viele Nachbarländer rund drei bis fünf Prozent ihrer öffentlichen Ausgaben für Familienpolitik aufwenden, bewegt sich die Schweiz seit rund 30 Jahren stabil zwischen einem und zwei Prozent.

Der gesellschaftliche Wandel habe aber die Erwartungen an die Familienpolitik verändert, heisst es. Zunehmend würden familienpolitische Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf an Bedeutung gewinnen.

26.02.2026 :: pd