Gemeinde bekommt neuen Werkhof

Rüegsau: Für vorerst zehn Jahre kann die Gemeinde einen Standort der Landi Rüegsbach mieten. Der neue Werkhof wird über eine Werkstatt für die technischen Dienste der Gemeinde verfügen.

Die technischen Dienste der Gemeinde Rüegsau können ab Juli 2026 einen neuen Werkhof in Betrieb nehmen. Der Gemeinderat hat mit der Landi Region Aemme einen langfristigen Mietvertrag für den zweiten Standort abschliessen können, wie er in einer Mitteilung schreibt. Der neue Werkhof wird sich in einem Teil des ehemaligen Betriebsgebäudes der Landi Rüegsbach beziehungsweise der Landi Region Aemme, befinden. Neben den Innenräumen kann die Gemeinde auch Teile des Aussenraumes für die Lagerung von Maschinen und Materialien nutzen. Im Innenraum soll die bisher fehlende Werkstatt für Reparaturen und den Unterhalt von Maschinen und Geräten eingerichtet werden, steht in der Mitteilung. In dieser Werkstatt werde es zum Beispiel Werkzeuge und Schweissanlagen geben, erklärt der Gemeindepräsident Andreas Hängärtner auf Anfrage. So können Notreparaturen an Gemeindemaschinen durchgeführt werden, was unter anderem für den Winterdienst wichtig sei. Maschinen könnten unterhalten, gepflegt sowie gereinigt werden. «Der Werkhof dient dem Eigen­gebrauch der Gemeinde», präzisiert Hängärtner. Er sei nicht öffentlich und kein Entsorgungshof.


260'000 Franken sind beschlossen

Der Betrieb des bestehenden kleinen Werkhofes im Emmenschachen wird wesentlich reduziert. Insbesondere werden die im Aussenraum gelagerten Maschinen und Materialien in den neuen, zweiten Werkhof in Rüegsbach verschoben. Der Innenraum des bisherigen Werkhofes werde weiter als Lagerraum für seltener benutzte Maschinen und Baumaterial verwendet, so Hängärtner. Für die Miete des neuen Werkhofes während einer festen Dauer von vorerst zehn Jahren, sowie die Einrichtung der beschriebenen Werkstatt, hat der Gemeinderat Rüegsau einen Verpflichtungskredit von rund 260'000 Franken beschlossen. Dieser Kreditbeschluss unterliegt dem fakultativen Referendum.

26.02.2026 :: pd, Nina Hänni (nhs)