«Schöni Zyte» im Kreuzsaal

Schüpbach: Jodelgesang, ein Lustspiel und Örgeliklänge standen auf dem Programm. Das erste Konzert des Jodlerklubs Schüpbach in diesem Jahr bescherte beste Unterhaltung.

«E schöni Zyt», so der Titel des ersten Liedes von Ueli Moor, welches den Abend passend umschreibt. Der abwechslungsreiche gesangliche Teil, als Klub, Sextett oder im Duett, bot Lieder verschiedener Komponisten und auch ein Jutz war dabei. Eine lustige, amüsante Showeinlage wurde zum Lied «Möchte wüsse, wie-n-es-chäm» von Karl Grunder geboten. Ob eine liebe, böse, junge, alte, schöne, wüste oder gar keine Frau das geeignete Rezept ist, war auch nach dem Schlusston unklar. Die Dirigentin Marianne Weingart hat mit der Jodlerin und den Jodlern die Lieder einstudiert. «Äti sing mit mir!» von Bruno Mathys sangen sie zum Schluss und das Publikum im voll besetzten Saal vom Restaurant Kreuz in Schüpbach forderte mit viel Applaus eine Zugabe.


Neue Gesichter

Mit Beat Gerber aus Trubschachen steht ein neuer Sänger in den Reihen des Klubs und auch bei den Theaterpersonen sieht man neue Gesichter. «Alti Liebi roschtet...», oder doch nicht? Der Titel des Lustspieles in zwei Akten von Josef Brun liess vieles offen. Die drei Schauspielerinnen und vier Schauspieler brachten die Handlung bei Annelers auf dem Hofplatz lustig und unterhaltsam auf die Bühne. Regie führte die Theatergruppe selber und als Souffleuse war Laura Siegen­thaler tätig. Dafür, dass alle so aussahen, wie es laut Theaterbuch nötig war, hat Marielle Hofer gesorgt. Bereits zwischen den Liedvorträgen spielte das Schwyzerörgeli-Quartett Campagna zwei Stücke, womit sie das Publikum bereits «gluschtig» darauf machten, später das Tanzbein zu schwingen. So war es denn auch und man liess den gemütlichen Abend im Kreis der Kameradinnen und Kameraden ausklingen.

26.02.2026 :: Sylvia Siegenthaler (ssb)