Unihockey:
Die Unihockey-Welt hat sich seit der Einführung des heutigen Wettbewerbssystems im Jahr 2005 stark weiterentwickelt.
Die Zahl der Mitgliedsverbände hat sich mehr als verdoppelt, der Sport ist gewachsen. Aus diesem Grund führt der
internationale Unihockeyverband IFF ab 2029 eine neue Event-Struktur ein. Die bedeutendste Änderung ist der
Wechsel von einem 2-Jahres- zu einem 4-Jahres-Zyklus. Die Weltmeisterschaften der Frauen und Männer finden damit
neu nicht mehr alle zwei, sondern alle vier Jahre statt. «Dazwischen werden neu Europameisterschaften mit den
besten zwölf Teams Europas ausgetragen», steht in einer Information von Swiss Unihocky. Die Änderung bringe auch
mit sich, dass jedes Jahr eine WM oder eine EM der Frauen oder Männer stattfinden wird. Da die
Europameisterschaften gleichzeitig als WM-Qualifikation dienen, entfallen separate
Qualifikationsturniere. Ein solches Qualifikationsturnier
bestreitet derzeit das Männer-Nationalteam. Im lettischen Liepãja treffen die Schweizer diese Woche auf die
Niederlande, Grossbritannien sowie Norwegen. Gegen die Niederländer hat das Nationalteam noch gar
nie gespielt und
gegen die Briten resultierte 2016 ein 23:0 Sieg. Stärker sind die Norweger einzuschätzen. Die WM findet dann vom
3. bis 14. Dezember im finnischen Tampere statt.