Im Viertelfinal kommts zum Emmentaler Derby

Eishockey: Die Masterrounds in der 2. Liga sind beendet. Im Playoff-Viertelfinal treffen Brandis und Freimettigen aufeinander. Mirchel spielt derweil gegen Kandersteg um den Ligaerhalt.

Zum Abschluss der Masterround der 2. Liga, Gruppe 4, feierte der EHC Brandis am Samstag einen verdienten 2:0-Auswärtssieg beim HC Mühle­thurnen. Im Startdrittel neutralisierten sich die beiden Teams weitgehend, klare Torchancen blieben Mangelware. Auch im Mitteldrittel hielt die kompakte Defensive beider Mannschaften lange stand, ehe Brandis in der 40. Minute jubeln durfte: Yanis Noel Tschiemer verwertete ein Zuspiel von Christoph Hirsbrunner zur verdienten Führung. Mühlethurnen versuchte im Schlussabschnitt nochmals Druck aufzubauen, biss sich jedoch an der disziplinierten Brandiser Defensive die Zähne aus. In der Schlussminute sorgte Luca Lüthi mit einem Empty-Netter für die Entscheidung. Mit dem Sieg schoben sich die Emmentaler noch an Mühlethurnen vorbei auf Rang 3. Im Playoff-Viertelfinal trifft Brandis im Modus Best-of-3 auf den SC Freimettigen.

Im Gegensatz zu Brandis büsste Freimettigen am Samstag noch einen Rang ein. Der SCF schloss die Masterround B mit einer 2:4-Heimniederlage gegen Bern 96 ab. Bereits nach zwei Minuten gingen die Gäste in Führung. Freimettigen lief das ganze Spiel dem Rückstand hinterher, die zwei Tore in der Schlussphase kamen zu spät. Damit weisen die Berner zum Abschluss der Masterround einen Punkt mehr auf.

Gar nicht mehr zum letzten Spiel antreten musste der EHC Mirchel. Weil das Schlusslicht Kandersteg zu viele kranke Spieler hatte, wurde die Partie mit einem 5:0-Forfait-Sieg für die Emmentaler gewertet. Auf die Tabelle hatte dies aber keinen Einfluss mehr. Bereits vorher stand fest, dass die beiden Teams im Playout-Halbfinal gegeneinander spielen. In der Best-of-5-Serie geht es um den Verbleib in der 2. Liga.

29.01.2026 :: egs, Micha Strohl (msz)