Es landeten mehr Spieler als Bälle im Tor von Tigers-Goalie Roman Beck. / Bild: Krilin Schmid
Unihockey: Die einen kämpfen um eine gute Ausgangslage in den Playoffs, die andern stehen ab Samstag bereits mittendrin. Die Übersicht von der Prime League bis zur 1. Liga.
Prime League, Männer. Die Partie zwischen den Unihockey Tigers und Basel Regio begann mit einem kleinen Schock: Schon nach 28 Sekunden gingen die Aussenseiter aus Basel nach einem Konter in Führung. Die Tigers reagierten aber prompt und nach dem Doppelschlag von Janis Lauber und Kevin Kropf war die Partie gedreht. In der Folge kontrollierten die Emmentaler das Spiel und feierten am Ende einen etwas gar hohen, aber verdienten und nie gefährdeten 9:1-Heimsieg. Der Heimvorteil im Playoff-Viertelfinal ist damit vier Runden vor Schluss beinahe gesichert.
Prime League, Frauen. Skorpion Emmental reagierte am Samstag stark auf die überraschende Niederlage der Vorwoche. Auswärts gegen Laupen siegten die Emmentalerinnen nach anfänglichem Rückstand mit 6:1.
Am Sonntag stand dann das Nachholspiel auswärts gegen Zug United an – jenen Gegner, der auch im Cupfinal vom 21. Februar wartet. Im Gegensatz zum Hinspiel, dass klar an die Skorps ging, behielten diesmal die Zugerinnen die Oberhand. Am Ende siegten sie 8:6. Vier der sechs Tore für die Gäste erzielte Eliska Chuda, wobei die letzten beiden in der Schlussphase nur noch Resultatkosmetik waren.
NLB, Männer. Der UHC Grünenmatt blieb in der Doppelrunde vom Wochenende erneut ohne Punkte. Am Samstag ging das Heimspiel gegen Verbano Gordola 3:6 verloren. Der UHCG war lange gut im Spiel, im letzten Drittel gelang ihm aber kein Tor mehr. Noch enger war das Auswärtsspiel gegen Sarganserland. Nach einem 1:4-Rückstand nach 20 Minuten kämpfte sich Grünenmatt zurück und kam bis auf 4:5 heran. Im letzten Abschnitt blieben die Mätteler aber trotz zwei Powerplays tor- und somit punktelos. Im Heimspiel vom Samstag gegen Direktkonkurrent Pfannenstiel Egg braucht Grünenmatt dringend Punkte im Kampf um den letzten Playoff-Platz.
NLB, Frauen. In der abschliessenden Doppelrunde vom Wochenende kam es an der Tabellenspitze zum grossen Zusammenschluss. Weil Wasa St.?Gallen am Samstag Aergera Giffers bezwang, übernahm Lejon Zäziwil über Nacht erneut die Tabellenführung. Dies dank eines 4:3-Heimsieges gegen die Nesslau Sharks. Schon am Sonntag musste Lejon aber den Leaderthron nach der 3:7-Niederlage bei Basel Regio wieder abgeben und sich mit Rang 3 zum Ende der Qualifikation begnügen.
Im Wahlverfahren blieben als mögliche Gegnerinnen noch die fünftplatzierten Nesslau Sharks oder der siebtplatzierte UHC Bremgarten. Lejon entschied sich für Nesslau und bestreitet schon dieses Wochenende die ersten beiden Partien des Playoff-Viertelfinals (Best-of-5).
1. Liga, Männer. Wie in der NLB der Damen ging auch hier die Qualifikation mit einer Doppelrunde zu Ende. Aemme feierte einen 11:1-Sieg gegen Aarau und unterlag Corcelles-Comondrèche 4:6, was aber keinen Einfluss auf die Tabelle mehr hatte. Die Lions Konolfingen verloren das packende Derby gegen die Bern Capitals mit 7:8 im Penaltyschiessen, bezwangen dafür am Sonntag die Hornets klar mit 11:4.
Im Playoff-Viertelfinal trifft Emme mit Heimvorteil auf Floorball Epalinges, Konolfingen beginnt gegen Corcelles-Comondrèche auswärts. Die Serien beginnen nach einem spielfreien Wochenende am 7.?/?8. Februar.
1. Liga, Frauen. Skorpion Emmental II holte gegen Einhorn Hünenberg im letzten Drittel ein 1:4 auf. In der Verlängerung siegten die Skorps dank dem Treffer von Amelie Alanne mit 5:4 und bleiben auf Rang 1.