Dominic Stricker hat Grund zum Lachen: Er steht wieder auf dem Platz. / Bild: zvg
Tennis: Dominic Stricker kehrte diese Woche ins Wettkampfgeschehen zurück. Dies nach einer Aufbauphase, in welcher der 23-Jährige an der physischen Belastbarkeit arbeitete.
Stricker hatte vergangene Saison mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen: Erst Rückenschmerzen, dann ein Innenbandriss im rechten Knie. «Inzwischen konnte ich den Rehabilitationsprozess abschliessen und die vergangenen Monate gezielt für den körperlichen Neuaufbau nutzen», schreibt Stricker in einer Mitteilung. Der Fokus lag dabei auf Stabilität, Prävention und einer nachhaltigen Belastbarkeit.
Zwei neue Coaches
Der 23-jährige Stricker arbeitet nun mit Fabian Seiler als Fitness-Coach. «Die Zusammenarbeit ist intensiv und klar strukturiert und hat insbesondere im athletischen Bereich zu messbaren Fortschritten geführt», erklärt Stricker. Auf dem Platz wird der Grosshöchstetter neu von Henri Laaksonen betreut. Die beiden haben eine mehrmonatige Testphase der
Zusammenarbeit vereinbart, die bereits in den ersten Wochen sehr positiv verlaufen sei. Laaksonen bringt als ehemaliger Top-Spieler seine Erfahrung gezielt in die Weiterentwicklung von Dominic Strickers Spiel ein. Diese Woche ist Dominic Stricker beim M25-Turnier im deutschen Nussloch. In der ersten Runde traf er am Mittwoch (nach Redaktionsschluss) auf den tschechischen Routinier Jiri Vesely. Anfang Februar ist Stricker zudem Teil des Schweizer Davis-Cup-Teams. Wie geht es dann weiter? «Mein Ziel ist es, auf der Challenger Tour konstant gute Leistungen zu zeigen und mir so Schritt für Schritt den Weg zurück zu den Grand Slams zu erarbeiten», sagt Dominic Stricker, der aktuell den Weltranglistenplatz 361 belegt.