SM-Gold für Ramona Schöpfer

SM-Gold für Ramona Schöpfer
Das Podest der Frauen mit Goldgewinnerin Ramona Schöpfer (hinten Mitte). / Bild: Edi Zihlmann
Langlauf: An den Schweizermeisterschaften in Les Diablerets gewann Ramona Schöpfer eine Silber- und eine Goldmedaille. Am Wochenende startet sie erstmals im Weltcup.

Am Wochenende wurde im schneesicheren Les Diablerets der erste Teil der Schweizer Langlauf-Meisterschaften ausgetragen. Auf dem Programm standen Einzelstarts im Skating sowie Massenstarts in der klassischen Technik bei Nachwuchs- und Elitekategorien. Aus Entlebucher Sicht stach Ramona Schöpfer heraus. Schon am Samstag über 10km freie Technik zeigte sie eine gute Leistung. Beim Sieg der australischen Weltcupathletin Rosie Fordham kämpfte sie dahinter mit Carla Nina Wohler um Rang zwei und damit um den Schweizermeistertitel. Musste sie sich hier noch mit Silber begnügen, so ging am Sonntag alles auf. Im Massenstartwettkampf über 10km klassisch setzte sie sich auf der letzten von drei Runden endgültig ab und kürte sich mit 24 Sekunden Vorsprung zur Schweizermeisterin in der Elite-Kategorie. «Das freut mich unglaublich, dass ich dieses Ziel erreichen konnte», sagt Ramona Schöpfer. «Die beiden Rennen waren so etwas wie ein Befreiungsschlag, weil ich mir in den Wochen davor ziemlich viel Druck gemacht habe.» Dabei sei sie mit dem Rennen vom Samstag nicht 100 Prozent zufrieden gewesen, obwohl es zu Silber gereicht hat. «Am Sonntag habe ich dann kurz vor dem Rennen die Lockerheit gefunden, die ich in den Rennen zuvor gesucht habe.» Ausserdem habe sie am Wochenende dank dem Wachs-Team einen super Ski gehabt.


Weltcupdebut im Goms

Der Lohn für Ramona Schöpfers Spitzenleistung folgt umgehend: Am Wochenende darf sie im Goms erstmals im Weltcup starten. «Ich freue mich auf diese Erfahrung und versuche, so viel wie möglich mitzunehmen.» Der zweite Teil der Schweizer Meisterschaften findet vom 27. bis 29. März ebenfalls in Les Diablerets statt. Bis dahin stehen auch noch mehrere Swiss-Cup-Rennen an.

22.01.2026 :: Micha Strohl (msz)