Nach neun der letzten elf Spiele freuten sich die Langnauer über Punkte. / Bild: Peter Eggimann (ped)
20 Punkte gewannen die
SCL Tigers in den elf Spielen seit dem Nationalmannschaftsunterbruch vom 6. bis 17. Dezember. Damit belegen sie
in der Tabelle der vergangenen fünf Wochen den 4. Rang. Noch erfolgreicher waren nur der Ranglistendritte
Servette mit 23 Zählern sowie Lugano (4.) und die ZSC Lions (6.) mit je 21. Die Emmentaler verbesserten mit
dieser positiven Serie ihre Ausgangslage im Kampf um einen Play-In-Platz für die vier Mannschaften, die nach der
Qualifikation auf den Rängen 7 bis 10 liegen. Von den direkten Konkurrenten musste sich beispielsweise der SC
Bern mit 17 Punkten zufriedengeben, Kloten mit 16, Biel mit 13, Zug mit 11, Ajoie mit 10 und Ambri mit 9.
30 Mal musste
das
Coachingteam der SCL Tigers während der 20-Punkteserie Spieler wegen Verletzungen oder Erkrankung ersetzen. Ein
Teamleader wie Hannes Björninen fehlte acht Mal, Topskorer André Petersson und Torhüter Robin Meyer je drei Mal,
Captain Harri Pesonen zwei Mal, Abwehr-Routinier Samuel Erni vier Mal, Luca Boltshauser, Dario Rohrbach und Phil
Baltisberger je einmal. Dazu stand das Verteidiger-Talent Nik Lehmann wegen der U20-WM an sieben Spieltagen
nicht zur Verfügung. Die Teamverantwortlichen waren praktisch vor jedem Spiel dazu gezwungen, Umstellungen
vorzunehmen. Sie fanden immer wieder erfolgreiche Lösungen und die Mannschaft blieb in den elf Runden
nur gerade zuhause gegen
Lugano (2:4) und in Rapperswil (1:2) ohne Punkte.
13 verschiedene
Langnauer Spieler traten zu den
bisherigen sechs Penaltyschiessen an. Total 31 Versuche hatten sie, vermochten den gegnerischen Torhüter im
Eins-zu-Eins-Duell aber nur gerade sieben Mal zu überlisten. Julian Schmutz drei Mal, Petersson zwei Mal,
Pesonen und Rohrbach je einmal. Sieben Tore nur bei 31 Anläufen ergibt eine Quote von 22,6 Prozent und bei nur
einem Erfolg (3:2 in Kloten) und fünf Niederlagen den Verlust von fünf Zusatzpunkten. Am letzten Sonntag
entwickelte sich das Penaltyschiessen in Lugano zu einem «Gipfeltreffen» zwischen Calvin Thürkauf und Julian
Schmutz, welches der Lugano-Captain mit 4:3 zu seinen Gunsten entschied. Die einen empfanden das Festhalten an
einem Torschützen als Spektakel, andere wiederum gar nicht.