Eishockey:
Die gute Nachricht zuerst. Wie erwartet ist NHL-Torhüter Akira Schmid vom Schweizer Nationalcoach Patrick Fischer
zusammen mit den beiden Routiniers Leonardo Genoni und Reto Berra für die Olympischen Spiele in Mailand aufgeboten
worden. Der 25-jährige Langnauer gehörte letztes Jahr zum Schweizer Team, das in Stockholm die WM-Silbermedaille
gewann. Seither ist der NHL-Goalie für Fischer ein sicherer Wert.
Bei Las Vegas hingegen ist dies nicht der Fall. Dabei hat Schmid gezeigt, dass er mehr als ein Lückenbüsser ist. Im
Verlauf der Saison war er bereit, wenn man ihn wegen Verletzungen der beiden bevorzugten Kanadier Adin Hill und
Carter Hart benötigte. Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache. Hill fehlt seit Ende Oktober, Hart war bis
Anfang Dezember gesperrt. Und trotzdem belegt Las Vegas bei Halbzeit der Qualifikation den neunten Rang unter 32
Mannschaften und ist zudem Leader der Pacific Division. Nicht zuletzt dank Schmid. Mit ihm im Tor gewann Las Vegas
31 der total 54 Punkte. Sechs dieser 31 Punkte holten die Golden Knights in Spielen, in denen Schmid im Verlauf der
Partie für Hill oder Hart eingewechselt wurde. Hinzu kommt das Heimspiel gegen Minnesota (2:5), als Hart nach fünf
Gegentoren bei zwölf Abschlüssen durch den Emmentaler ersetzt wurde.