Alter: 25, Nationalität: CH:
Ob nach der 1:2-Niederlage in Rapperswil oder dem 3:1-Heimsieg gegen Leader Davos - eines blieb immer gleich:
Torhüter Robin Meyer wurde als «Best Player» der SCL Tigers ausgezeichnet. Zu Recht. In den beiden Spielen wehrte er
69 von 72 oder 95,8 Prozent aller Schüsse ab. Stark unterstützt von insgesamt 37 blockierten Schüssen seiner
Vorderleute.
In Rapperswil gab er dem Team mit 37 Paraden bis neun Minuten vor Schluss und einer 1:0-Führung eine echte Chance
zum Gewinn von Punkten. Die St. Galler setzten mit Ivars Punnenovs den ehemaligen Langnauer Goalie und früheren
Mannschaftskameraden von Meyer (bei Rapperswil 2022-2024) ein. Im Heimspiel gegen Davos bestätigte Meyer die
hervorragende Leistung vom Vorabend mit dem ersten «gestohlenen» Sieg der Saison. Er wehrte zwölf Schüsse mehr ab
als der gebürtige Zäziwiler Sandro Aeschlimann, mit dem er einst in der Swiss League im inzwischen aufgelösten Team
der EVZ Academy seine ersten Erfahrungen im Profieishockey sammelte.
Immer häufiger wird Meyer als «Aufsteiger der Saison» bezeichnet. Die positive Entwicklung des 25-Jährigen wird
durch die Statistiken aller Torhüter der National League bestätigt. Mit seiner Abwehrquote von 92,74 Prozent belegt
er Platz 1
vor Davide Fadani (Kloten; 92,68) sowie Reto Berra (Fribourg; 92,56) und Niklas Schlegel (Lugano;
92,56). Sein Gegentordurchschnitt von 2,04 wird nur von Reto Berra (Fribourg; 1,72) übertroffen.
Die Basis dieser erstklassigen Werte hat Robin Meyer vor eigenem Publikum gelegt. In bisher zehn Heimspielen hat er
nicht weniger als 24 seiner 28 Punkte gewonnen. Nach den letzten sechs Spielen vor eigenem Publikum verliess er das
Eis stets als Sieger: gegen Zug (4:2), Kloten (6:1), Zug (3:1), Kloten (4:3 n.V.), Biel (4:0) und Davos (3:1).