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Viel Arbeit auf der Geburtshilfe

Emmental:

Das Emmentaler Neujahrs­baby ist ein Mädchen und kam am 1. Januar um 6.58 Uhr auf die Welt, wie das Spital Emmental meldet. Die Geburtshilfe-Abteilung und das Geburtshaus des Spitals Emmental blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. 950 Babys – 517 Mädchen, 433 Jungen – erblickten im vergangenen Jahr hier das Licht der Welt, 62 davon im angegliederten Geburtshaus. Das sind so viele Kinder wie noch nie zuvor. Im Jahr 2024 waren es total 874 Kinder, die im Spital und Geburtshaus zur Welt kamen.

Ein Teil dieser Zunahme an Geburten lässt sich mit der Schliessung der Geburtenabteilung des Spitals SRO in Langenthal erklären – seit Oktober kommen vermehrt Paare aus dem Oberaargau für eine Geburt nach Burgdorf.

Für Chefarzt Matthias Scheidegger erklärt sich der anhaltende Zulauf jedoch nicht allein durch strukturelle Veränderungen in der Region. Trotz schweizweit rückläufiger Geburtenzahlen wählten viele werdende Eltern bewusst das Spital Emmental; ein Hinweis auf den guten Ruf der Frauenklinik. «Als interprofessionelles Team gehen wir einen Weg in der Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung, bei dem die werdenden Eltern befähigt werden, auf ihre ei­genen Ressourcen zu vertrauen», umschreibt er die Philosophie am Spital Emmental. «Die Gebärenden sollen die Geburt als etwas Natürliches empfinden, vor dem sie keine Angst haben müssen.»

Dass diese Haltung ankommt, zeigte sich auch im vergangenen März. Die Geburtenabteilung erhielt den Viktor Award – den «Oscar» des Schweizer Gesundheitswesens – in der Kategorie «behaglichste Geburtenabteilung».

08.01.2026 :: egs