2024 hatten 92 Prozent der Personen, die einer Religion angehören, diese von mindestens einem Elternteil übernommen,
während bei den Personen ohne Religion weniger als ein Drittel die Nichtzugehörigkeit von den Eltern übernommen
haben, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) meldet. Im Allgemeinen praktizierten Personen, deren
Religionszugehörigkeit sich von jener ihrer Eltern unterscheidet, ihre Religion regelmässiger. Mehr als ein Drittel
besucht mindestens einmal im Monat einen Gottesdienst, gegenüber 26 Prozent in der übrigen Bevölkerung mit Religion.
Obwohl nahezu alle Eltern ihre Religionszugehörigkeit an die eigenen Kinder weitergeben würden, spiele Religion in
der Kindererziehung für die meisten (55 Prozent) keine wichtige Rolle, so das BFS. Von den Eltern, die einer
Religion angehören, möchten zwei Drittel ihren Kindern religiöse und spirituelle Werte weitergeben.