Kurz vor Ende Jahr steht das Fazit von Meteo Schweiz fest: 2025 ist eines der vier wärmsten Jahre seit Messbeginn
1864, auch wenn die Jahresmitteltemperatur nicht ganz an die der drei Vorjahre herankommt, welche die Ränge eins bis
drei belegen. Das landesweite
Mittel der Jahrestemperatur betrug am 17. Dezember 7,0 Grad Celsius. Damit liegt das Jahr 2025 zum Zeitpunkt der
Publikation 1,2 Grad über der Norm der Jahre 1991 bis 2020. Das Jahr 2021 war das letzte mit einer landesweiten
Jahresmitteltemperatur unter dem Referenzwert. Das aktuelle Jahr startete mit
überdurchschnittlichen Temperaturen von Januar bis April, wie Meteo Schweiz berichtet. Der Januar war sehr nass,
mit lokal über 250 Prozent des Referenzniederschlags. Die milden Bedingungen in den ersten beiden Monaten des
Jahres und der niederschlagsarme Februar sorgten lokal für einen insgesamt schneearmen Winter. Dafür folgten im
März und im April zwei bemerkenswerte Neuschneeschübe. Auf der Alpennordseite fiel vom 13. auf den 14. März
Neuschnee bis gegen 600 Meter über Meer. Von Februar bis April waren die
Niederschlagsmengen in weiten Teilen der Schweiz markant unter dem Referenzwert. Nach dem zweitwärmsten Juni seit
Messbeginn machte die Hitze im Juli eine Pause und kehrte im August zurück. Im Juli gab es viel Niederschlag
durch schwere Gewitter. Im August waren lokal während einer bis zwei Wochen fast kontinuierlich Hitzetage zu
verzeichnen. Die
Herbstmonate zeigten sich variabel. Die monatlichen Niederschlagsmengen im September waren fast im ganzen Land
überdurchschnittlich. Im November fiel der erste Schnee bis
ins Flachland. Im Dezember ging die aufgebaute, vor allem in den Westalpen überdurchschnittlich hohe Schneedecke
mit den milden Temperaturen, Regen bis in grosse Höhen und teilweise kräftigem Südwestwind in mittleren Lagen
komplett verloren.