«Das Unfallrisiko macht keine Ferien, wenn die Schule wieder beginnt», schreibt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) in einer Mitteilung. Ob auf dem Schulweg, auf dem Spielplatz, in der Turnhalle, im Schwimmbad oder im Schulhaus – jedes Jahr würden zu viele Kinder Opfer vermeidbarer Unfälle werden. Zum Schulanfang appelliert die BFU deshalb an alle Beteiligten, für ein sicheres Schulumfeld zu sorgen. Dies im Einklang mit der sogenannten «Vision Zero»: Kein Kind soll mehr bei einem Unfall sterben. Besonders im Sportunterricht komme es jedes Jahr zu einer hohen Zahl von Unfällen. Diese würden fast zwei Drittel aller Unfälle in der Schule ausmachen. Auch Schulreisen, Chemieexperimente und Technisches Gestalten bergen laut der Organisation besondere Risiken. Schliesslich gebe es auch auf dem Schulweg Gefahren, die nicht zu unterschätzen seien. Die BFU rät zu diversen Massnahmen, um Unfälle in der Schule möglichst zu vermeiden. Zum Beispiel sollen beschädigte Elemente in Sportanlagen rasch ersetzt oder im Technischen Gestalten nur altersgerechte Werkzeuge verwendet werden.