Mehr Menschen sollen zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sein. / Bild: zvg
Kanton Luzern: Mit verschiedenen Aktionen und Projekten will der Kanton Impulse für den Fuss- und Veloverkehr in den Luzerner Gemeinden und Regionen setzen.
Wie die Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (VIF) mitteilt, hat der Kanton Luzern mehrere Massnahmen zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs in den Luzerner Gemeinden lanciert. Ziel sei es, die aktive Mobilität zu stärken, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und die Sicherheit auf den Strassen zu erhöhen. Ein Netz an Sitzgelegenheiten trage wesentlich dazu bei, dass die Bevölkerung vermehrt zu Fuss unterwegs sei, so die Dienststelle VIF. Deshalb unterstütze der Kanton gemeinsam mit Fussverkehr Schweiz die Gemeinden bei der Erstellung von Sitzbankkonzepten. Eine Analyse zeige auf, ob Lage und Anzahl bestehender Bänke den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen. Der Kanton beteilige sich an den Kosten. Mit dem Projekt «Velofreundliche Gemeinde» unterstützt der Kanton Gemeinden dabei, ihre Veloförderung weiterzuentwickeln und zu stärken. Die Gemeinden würden eine Grundlagenanalyse erstellen und konkrete Massnahmen definieren, steht in der Mitteilung. Auch für dieses Projekt beteilige sich der Kanton finanziell. Die Fachstelle Fuss- und Veloverkehr setze sich zudem für die Velochallenge «Cyclomania» von Pro Velo ein, so die Dienststelle. Die Challenge findet jeweils im September statt. Städte, Gemeinden und Regionen können sich anmelden und die Bevölkerung motivieren, während eines Monates durch möglichst häufiges Velofahren und zu Fuss gehen Punkte zu sammeln und Preise zu gewinnen.
Rückmeldung geben
Auf den Plattformen walkable.ch und bikeable.ch kann die Bevölkerung sowohl Schwachstellen als auch gelungene Beispiele im Fuss- und Veloverkehr melden. Auf der öffentlichen Plattform werden diese Stellen auf einer Karte angezeigt und mit Foto und Kommentar beschrieben. Die Rückmeldungen flössen in die Beurteilung und Verbesserung der Infrastruktur ein, so die Dienststelle VIF – je nach Zuständigkeit durch die Gemeinden oder den Kanton. Ziel sei es, in einen aktiven Dialog mit der Bevölkerung zu treten und Verbesserungen anzustossen.