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SCL TIgers in Zahlen

 SCL TIgers in Zahlen
Jules Sturny ist einer der Schweizer Stürmer mit aufsteigender Tendenz. / Bild: Peter Eggimann (ped)

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von 20 Tigers-Toren (= 40 Prozent) sind in den letzten sieben Spielen von Schweizern respektive einem Ausländer mit Schweizer Lizenz erzielt worden. Von Dario Rohrbach, Joel Salzgeber und Jules Sturny (je 2), von Miro Zryd und dem Franzosen Floran Douay (je 1). Dies ist im Vergleich zu den ersten 16 Runden eine erfreuliche Steigerung. Da war die Unterstützung der Ausländer durch Schweizer Torschützen noch weitaus geringer gewesen: 29 von 36 Toren (= 80,6 Prozent) erzielten Marc Michaelis, Harri Pesonen, Aleksi Saarela, Vili Saarijärvi, Sami Lepistö und der vorzeitig aus dem Vertrag entlassene Alexandre Grenier. Nur 7 Tore gingen auf das Konto der Schweizer. Insgesamt bleiben die SCL Tigers das Team mit der höchsten Prozentzahl an Ausländertoren – 41 von 56 (= 73,2 Prozent).

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mal an 23 Spieltagen mussten die Langnauer ein Schlussdrittel mit einem Rückstand in Angriff nehmen. 10-mal vermochten sie im letzten Spielabschnitt keine Wende mehr zu erzwingen, verloren alle 10 Partien und somit auch 30 Punkte. Aber bekanntlich gibt es keine Regel ohne Ausnahme. Die Ausnahme war das Heimspiel vom letzten Samstag gegen Ambri: Da lagen die Langnauer 3 Minuten und 47 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit 1:3 zurück, ehe der finnische Verteidiger Vili Saarijärvi mit zwei sehenswerten Toren noch auf 3:3 ausglich und seine Mannschaft in die Verlängerung rettete. Es war die vierte Overtime der Tigers in dieser Saison nach den Siegen gegen die ZSC Lions (2:1), Fribourg (2:1) und Servette (5:4) – aber auch die erste, die verloren ging. Das Trostpflaster: der erste Punkt im elften Spiel bei einem Rückstand nach 40 Minuten.



8 mal bildete eine positive Bilanz bei 5 gegen 5 Feldspielern die Grundlage für einen Sieg der SCL Tigers. Im 9. Anlauf ging diese Serie zu Ende. Im Sonntagsspiel in Lausanne erzielten die Emmentaler mit 2:1 zwar einen positiven Wert bei 5 gegen 5, der mit Abstand häufigsten Spielsituation. Sie lagen dank Toren von Jules Sturny und Joel Salzgeber auch mit 2:0 in Führung. Zudem wehrte Torhüter Stéphane Charlin bis zum ersten Gegentor in Unterzahl (36. Minute) 27 Schüsse ab und gab damit der Mannschaft eine echte Chance auf den Sieg. Aber beim Stande von 2:2 verschenkte die erste Powerplayformation bei einem Ausschluss von Lausannes Marti die nicht wiederkehrende Möglichkeit, erneut in Führung zu gehen. Statt 3:2 für Langnau hiess es nach einem Shorthander 3:2 für Lausanne – und Langnau ging leer aus.



mal trafen die SCL Tigers in den letzten 3 Spielen auf Teams mit ausländischen Goalies. Diese liessen nur 7 Tore zu. Bei Ambri der finnische Vizeweltmeister Janne Juvonen (3), bei Lausanne der lettische WM- und Olympiateilnehmer Ivars Punnenovs (2), der zuvor das Tor der Emmentaler hütete, und bei Lugano der zweimalige WM-Silbermedaillengewinner Mikko Koskinen (2). Der 34-jährige Finne ist mit 650 Spielen der deutlich erfahrenste Schlussmann dieses Trios. Er spielte in seiner Heimat sowie in der NHL und der russischen KHL, wo er mit St. Petersburg 2015 und 2017 zweimal den Meistertitel gewann. Auch die ZSC Lions mit Simon Hrubec, Biel mit Harri Säteri, Kloten mit Juha Metsola und Fribourg mit dem schweizerisch-kanadischen Doppelbürger Connor Hughes vertrauen auf ausländische Schlussmänner. Diese haben das Niveau der Goalies in der National League beträchtlich ansteigen lassen

Julian Schmutz kehrt zurück zu den Tigers

Nach zwei Saisons beim HC Davos kehrt Stürmer Julian Schmutz auf die kommende Saison zurück zu den SCL Tigers. Der 28-Jährige spielte bereits zwei Saisons in Langnau, ehe er im Sommer 2021 ins Bündnerland wechselte. Dort erzielte er in bisher 83 Meisterschaftsspielen 29 Punkte (14 Tore/15 Assists. In der Saison 2016/2017 absolvierte Schmutz zudem vier Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft. 

Bei den Tigers unterschreibt der zweifache Familienvater einen Dreijahresvertrag bis Ende 2025/2026. «Julian besitzt Skorerqualitäten und ist vielseitig einsetzbar, sei es im Power- oder Boxplay», lässt Pascal Müller, Leiter Sport, in der Medienmitteilung des Klubs verlauten. Und ergänzt, dass Schmutz einer dieser besonders hartnäckigen Spieler sei, die mit ihrer Spielweise jedem Gegner das Leben schwer machen würden.

24.11.2022 :: Werner Haller (whz)