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Bete Gott trotzdem an

In der Bibel lesen wir die ­Geschichte von zwei Glaubenshelden, Paulus und Silas. Sie werden festgenommen und ins Gefängnis geworfen, weil sie den Menschen von Jesus erzählt haben. In der dunklen Gefängniszelle angekettet, hätten sie nun allen Grund, Gott anzu­klagen und zu ihm zu sagen: «Gott, das ist nicht fair! Wir ­haben uns für dich eingesetzt und als Dank dafür sitzen wir nun in dieser Zelle?» Doch ­anstatt sich zu beklagen, beten sie Gott an und singen ihm ­mitten im Gefängnis Loblieder. Und plötzlich beginnt die Erde zu beben! Die Türen des Gefängnisses springen auf, die Ketten an ihren Händen fallen zu Boden und sie sind wieder frei! 

Diese Geschichte zeigt uns: Wenn wir es schaffen, Gott zu priorisieren, Gott in unsere Kämpfe einzuladen, Gott trotz allem anzubeten und ihn nicht loszulassen, wird das Wunder früher oder später kommen. 

Vielleicht befindest auch du dich in einer Art Gefängnis.
Du bist gefangen in Süchten, Nöten oder schwierigen Umständen. Du kommst nicht weiter in deinem Leben und es ist dunkel um dich und in dir. Dann möchte ich dich ermu­tigen: Bete Gott trotzdem an. Halte trotzdem an all den ­Zusagen fest, die Gott in dein Herz hineingelegt hat. 

Es kann sein, dass deine ­Gefühle dir sagen: «Jetzt ist es vorbei. Gib besser auf. Das kommt nicht mehr gut. Gott hat dich vergessen. Schau doch nur all die Herausforderungen an, die sich dir in den Weg stellen! Du lässt am besten all deine Wünsche los und passt deine Erwartungen deinen Umständen an.» Doch deine Gefühle haben nicht immer Recht.
Höre nicht auf sie und sage stattdessen:

«Mein Gott im Himmel, ich danke dir, dass ich meine Herausforderungen loslassen kann und wissen darf, dass du meine Situation kennst. Auch wenn es noch dunkel und hoffnungslos aussieht, hast du die Veränderung bereits eingeleitet. Der Sieg ist auf dem Weg zu mir. Das Wunder wartet auf mich, Heilung wird kommen. Amen!»

08.09.2022 :: Konrad Blaser