Skorps mit erster Matchball-Chance

Skorps mit erster Matchball-Chance
Schon am Samstag haben die Skorpione die Chance, sich mit einem dritten Sieg gegen BEO für den Playoff-Halbfinal zu qualifizieren. / Bild: zvg
Unihockey, NLA: Skorpion Zollbrück führt in der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen das Team Berner Oberland mit zwei Siegen. Die Tigers konnten derweil einen wichtigen Sieg erkämpfen.

Die zweitplatzierten Skorps pickten sich als Playoff-Viertelfinal-Gegne-rinnen das achtplatzierte Team Berner Oberland aus. 3:1 endete das erste Rencontre, bei welchem die Oberländerinnen sich zu wenig effizient zeigten, um den Sieg zu holen. 

Nur gerade 24 Stunden später traten die Skorps in Seftigen zum zweiten Spiel gegen die Oberländerinnen an. Und diese Partie startete mit einem Paukenschlag: Die tschechische Verstärkungsspielerin Lucie Rezacova erzielte nach 48 Sekunden die Führung für die Skorps.  Im weiteren Verlauf des ersten Drittels hielt sich jedoch die Risikobereitschaft beider Teams in Grenzen, womit keine weiteren Tore fielen.

Nach dem ersten Pausentee fand das Heimteam besser in die Partie und erzielte nach 27 Minuten verdientermassen den Ausgleich. Knapp zehn Minuten später wurde die erste Strafe gegen die Skorps ausgesprochen und die Oberländerinnen kamen zu ihrem ersten Führungstreffer. Dieser hatte rund 10 Minuten Bestand – ehe Corina Grundbacher für die Emmentalerinnen ausglich. Wie bereits zu Beginn des Spiels konnten die Skorps auch im letzten Drittel nach gerade mal 48 Sekunden wieder jubeln. Anschliessend bauten Sturzenegger und Spichiger die Führung auf 5:2 aus. Die Entscheidung fiel aber erst fünf Minuten vor Schluss, als Sonia Brechbühl den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie drückte. In der letzten Spielminute traf Lisa Liechti zum 7:2-Endstand ins leere Tor. Die Skorps führen in der «Best of Five»-Serie mit 2:0 und haben am nächsten Samstag in der heimischen BOE-Halle den ersten Matchball, um in den Halbfinal einzuziehen.


Chancen für Tigers sind noch intakt

Die Ausgangslage vor dem Spiel der Tigers Langnau gegen Thun letzten Samstag hätte unterschiedlicher nicht sein können. Auf der einen Seite die Emmentaler, welche mit der klar besten Ausgangslage in die Challenge Round gestartet waren, aufgrund der drei Niederlagen en suite jedoch nur dank der Mithilfe der direkten Konkurrenten noch im Playoff-Rennen verbleiben. Auf der anderen Seite der UHC Thun, welcher seit Bekanntgabe der Modus-Änderung völlig befreit aufspielt und bisher in allen Challenge-Round-Partien punkten konnte. So  musste ein Sieg her. Die Tigers spielten konzentriert und konnten, dank des Quäntchen Glücks zum Schluss, die drei Punkte ins Trockene bringen. Wollen sie sich das Playoff-Ticket definitiv sichern, braucht es am kommenden Wochenende gegen Sarnen ebenfalls einen Sieg.

Thun – Tigers Langnau 6:7 (1:1, 2:4, 3:2)

MUR-Halle, Thun. SR Stäheli/Zähnler. Keine Zuschauer. Tore: 12. 1:0. 20. A. Jakob (J. Lauber) 1:1. 26. K. Kropf (J. Lauber) 1:2. 27. S. Steiner (Y. Aeschlimann) 1:3. 33. J. Nyh (M. Gerber) 1:4. 35. J. Lauber (M. Gerber) 1:5. 39. 2:5. 39. 3:5. 46. 4:5. 51. T. Gfeller (J. Lauber) 4:6. 56. N. Pfister (S. Flühmann) 4:7. 56. 5:7. 56. D. Simek (J. Saurer) 6:7. Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Thun, 1-mal 2 Minuten gegen Tigers Langnau.

04.03.2021 :: Olivia Portmann (opk), egs