Wenns um Pferde geht, ist sie dabei

Wenns um Pferde geht, ist sie dabei
Karin Rohrer, Rohrbach:

Wo es um Pferdezucht und Pferdesport geht, ist Karin Rohrer gerne dabei. Derzeit finden landauf, landab zahlreiche Fohlenschauen statt. Von diesen Anlässen berichtet die Fachjournalistin in mehreren Zeitungen – immer wieder auch in der «Wochen-Zeitung». Ebenfalls über die sogenannten Feldteste schreibt sie regelmässig. Das sind Prüfungen, bei welchen die dreijährigen Tiere zeigen müssen, was sie in ihrer Ausbildung gelernt haben. Karin Rohrer selber hatte sich gleich nach dem Lehrabschluss ihr erstes Pferd gekauft. Es war ein Warmblut-Wallach. Später begeisterte sie sich für Quarter Horses, mit welchen sie lange Zeit Turniere im Westernreiten bestritt. Dieser Rasse ist sie treu geblieben. Aber angetan haben es ihr auch die Freiberger Pferde und deren Züchterinnen und Züchter. «Ich gehe sehr gerne an die Anlässe. Dort treffe ich immer wieder auf ‹gmögige Leute›», sagt sie.

Am liebsten schreibt Karin Rohrer aber Porträts über Rösseler, so wie über die Freiberger-Züchterfamilie Hasler aus
Eggiwil, welche sie kürzlich in der «Wochen-Zeitung» vorgestellt hat. Wenn sie über einen Stall, eine Züchterin, ein Gestüt oder einen Reitbetrieb schreibt, sei es ihr ganz wichtig, den Protagonisten unvoreingenommen gegenüberzutreten, hält sie fest.

Angefangen, für die Zeitung zu schreiben, hat Karin Rohrer in jungen Jahren. «Ich war wohl die einzige im Reitverein mit einer KV-Ausbildung. So wurde ich mit dieser Aufgabe betraut.» Anfragen von Nachbarsvereinen folgten. Es wurden immer mehr. Vor Jahren schon machte Karin Rohrer ihr Hobby zum Beruf. Die Mutter eines 18- und eines 14-jährigen Sohnes ist viel unterwegs. Wenns nicht um Pferde geht, dann um Musik. Zusammen mit ihrem Partner besucht sie oft Konzerte – ihr Geschmack ist breit gefächert. Zudem unternimmt sie gerne Reisen. Und wenns wirklich erholsam sein soll, zieht sie sich in die Sauna zurück. Oder eben zu ihren Pferden. «Diese gehören zur Familie und bedeuten uns sehr viel», betont Karin Rohrer.