Im Jahr 2025 registrierte die Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) 43 tödliche Ertrinkungsunfälle, wie
es in einer Medienmitteilung heisst. Unter den Ertrinkungsopfern waren 9 Frauen (21 Prozent) und 34 Männer (79
Prozent), davon zwei Knaben im Alter von 2 und 14 Jahren. Nach mehreren Jahren über dem
langjährigen Durchschnitt von rund 50 tödlichen Ertrinkungsunfällen liege die Zahl der Ertrinkungsopfer
erstmals wieder darunter, schreibt die SLRG.
Die meisten tödlichen Ertrinkungsunfälle ereigneten sich mit 38 Fällen in offenen Gewässern, 23 in Seen und 15 in
Fliessgewässern. Darin eingeschlossen sind zwei Tauchunfälle. In Schwimmbädern ereignete sich im Jahr 2025 ein
tödlicher Ertrinkungsunfall. Auffallend viele tödliche
Ertrinkungsunfälle werden bei Personen im Pensionsalter verzeichnet. Insgesamt 17 Personen in diesem Alter sind
2025 in Schweizer Gewässern ums Leben gekommen. Eine Häufung an Unfällen (10 Personen) sei auch, wie bereits
früher beobachtet, im Alter zwischen 17 bis 32 Jahren zu erkennen, schreibt die SLRG.