Jasmin Gäumann erhielt letzte Saison als Schwingerkönigin den goldenen Kranz. / Bild: Martin Burri (mbu)
Schwingen: Am Wochenende starten die Frauen in die Kranzfestsaison. Schwingerkönigin Jasmin Gäumann hat ihr Trainingspensum gesteigert und freut sich auf das erste Fest.
Am Samstag bestreiten die Frauen im freiburgischen Cousset ihr erstes Kranzfest der Saison. «Ich bin etwas aufgeregt und voller Vorfreude auf den Start. Und auch körperlich geht es mir gut», sagt Jasmin Gäumann, die amtierende Schwingerkönigin vom Schwingklub Zäziwil.
Der Titel im letzten Jahr habe sie motiviert, noch mehr ins Training zu investieren. Neben den Einheiten mit dem Schwingklub Bernerinnen trainiert sie, sofern zeitlich möglich, wöchentlich auch mit den Männern. «Das hat mich sicher weitergebracht», sagt sie. Einerseits habe sie so wieder mehr kämpfen müssen, andererseits hätten ihre Kollegen auch gute Tipps für sie, erklärt die 26-Jährige. Sie will in Zukunft versuchen, den Schwingsport professioneller auszuüben.
Neben dem Schwingplatz habe der Titel keine grossen Auswirkungen auf ihr Leben gehabt, sagt Gäumann. «Aber ich werde schon häufiger erkennt als früher.»
Ziel: Titelverteidigung
Das Hauptziel für die neue Saison lautet «unfallfrei bleiben», sagt Gäumann, die bereits mehrfach mit Knieverletzungen zu kämpfen hatte. Und wenn diese Voraussetzung gegeben ist, «dann will ich versuchen, den Titel zu verteidigen».
Sie werde sicher jedes Fest besuchen. Der Modus ist der gleiche wie im letzten Jahr, am Ende wird die Jahreswertung ausschlaggebend sein. Die total neun Feste finden eher spät in der Saison statt. Mehr als die Hälfte davon in der Romandie oder im Tessin, kein einziges im Kanton Bern. «Das ist natürlich schade», sagt die Königin. «Aber wir müssen allen dankbar sein, die ein Fest organisieren und durchführen.»