Das renovierte Schulhaus lässt sich sehen

Das renovierte Schulhaus lässt sich sehen
Werner Luginbühl, der Präsident der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden, ist erfreut über das Ergebnis. / Bild: Hansjörg Mader (hme)
Eggiwil: Die Türen des aufgestockten und frisch renovierten Dorf-Schulhauses in Eggiwil öffneten sich für die Bevölkerung. Der Bau dauerte drei Jahre; das Resultat lässt sich sehen.

Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, das modernisierte und aufgestockte Dorf-Schulhaus in Eggiwil zu besichtigen. Die Öffentlichkeit war eingeladen, sich ein Bild von den umfangreichen Arbeiten der letzten drei Jahre zu machen. Im Zuge der Renovation wurde das Schulhausgebäude nicht nur umfassend saniert, sondern auch um ein zusätzliches Stockwerk erweitert. Dadurch konnte dringend benötigter Schulraum geschaffen werden. Gleichzeitig erhielt das Haus eine komplett erneuerte Gebäudehülle, moderne Brandschutzabschnitte sowie eine Photovoltaikanlage. Da das ursprünglich veranschlagte Budget damit nicht vollständig ausgeschöpft wurde, konnten darüber hinaus weitere Verbesserungen umgesetzt werden. So wurden die Schulküche sowie das Lehrerinnen- und Lehrerzimmer erneuert und die Böden aufgefrischt. Auch die Beleuchtung konnte auf den neuesten Stand gebracht werden.


«Umsichtig geplant und umgesetzt»

Die Gemeindepräsidentin von Eggiwil, Lydia Bähler, würdigte in ihrer Ansprache insbesondere den Einsatz ihres Vorgängers Niklaus Rüegsegger und das Engagement des Hauswarts Stefan Zürcher. «Dank eurem umsichtigen Planen und kostenbewussten Umsetzen erstrahlt das Schulhaus Eggiwil nun in frischem Glanz», betonte sie. Ihr Dank richtete sich zudem an die beteiligten Handwerksbetriebe. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von verschiedenen Privatpersonen, der Albert-Jenny-Stiftung und der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden. Deren Präsident, der ehemalige Ständerat Werner Luginbühl, zeigte sich erfreut über das gelungene Ergebnis und unterstrich die Bedeutung solcher Förderungen für ländliche Gemeinden.


Logistische Herausforderung

Nicht unerwähnt blieb die Herausforderung, die Bauarbeiten während des laufenden Schulbetriebes zu organisieren. Der Hauswart Stefan Zürcher, der sich selbst augenzwinkernd als «Hüttenwart» bezeichnete, hob hervor: «Obwohl viele Arbeiten während der Ferien ausgeführt wurden, war die Renovation ein logistisch anspruchsvolles Projekt. Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrpersonen, die Handwerker sowie das Hauswartsteam bewältigten die Situation mit Bravour.» Unter der Leitung von Stefan Zürcher bereicherten die Kindergarten- und Schulkinder den offiziellen Teil der Veranstaltung als Chor. So präsentierten sie herzerwärmende Liedvorträge.

02.04.2026 :: Christine Mader (cme)