Kanton Bern:
Aufgrund der positiven Erfahrungen an der Technischen Fachschule Bern plant die Bildungs- und Kulturdirektion einen
Ausbau des Angebots «Vorlehre plus». Damit steht dieses einjährige Brückenangebot künftig mehr spät zugewanderten
Jugendlichen und jungen Erwachsenen offen. «Mit der Vorbereitung auf die Berufsbildung sorgen wir dafür, dass
talentierte junge Geflüchtete den Einstieg in die Wirtschaft finden und ihre Fähigkeiten in der Arbeitswelt
einbringen können», wird Christine Häsler, Bildungs- und Kulturdirektorin, in der Mitteilung zitiert. Und Sandra
Hess, Vizepräsidentin Berner KMU, bezeichnet «Vorlehre plus» als einen Beitrag gegen Fachkräftemangel im Kanton
Bern. Das Angebot «Vorlehre
plus» bereitet gezielt auf eine berufliche Grundbildung (Eidgenössisches Berufsattest EBA oder Eidgenössisches
Fähigkeitszeugnis EFZ) oder auf den direkten Einstieg in den Arbeits-markt vor. Die
Teilenehmerinnen und Teilnehmer
werden entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten in zwei Profilen ausgebildet: im gewerblichen Profil mit
den Schwerpunkten Holz, Metall und Solar sowie im industriellen Profil mit den Schwerpunkten ICT, Elektronik und
Mechanik. In beiden Profilen werden derzeit je zehn Teilnehmende ausgebildet. Ab dem neuen Schuljahr sollen an
der Technischen Fachschule Bern eine zusätzliche Klasse eröffnet und «Vorlehre plus» an weiteren Standorten
angeboten werden.