Emmental: Die Fusion ist Tatsache. Die Raiffeisenbanken Unteremmental, Region Burgdorf und Oberes Emmental haben sich zusammengeschlossen. Dadurch soll die Bank stärker werden.
«Mit grosser Freude informieren wir Sie, dass die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der drei Banken dem Zusammenschluss zugestimmt haben.» Mit diesem Satz - der für Bankenverhältnisse einem wah-ren Gefühlsausbruch gleichkommt - informierten die Raiffeisenbanken in einer Mitteilung die Öffentlichkeit über die gelungene Fusion. «In einem sich wandelnden Marktumfeld schaffen die beteiligten Raiffeisenbanken durch diesen Zusammenschluss die Grundlage für eine starke, zukunftsorientierte Bank, die regional verankert bleibt und ihre Kundinnen und Kunden weiterhin persönlich und kompetent betreut», heisst es weiter. Der Zusammenschluss bedeute Stabilität, Kontinuität, aber auch eine gezielte Weiterentwicklung und trage zur Stärkung des Wirtschaftsraumes Emmental bei, ist man überzeugt.
Rückwirkend auf 1. Januar 2026
Die neue Bank mit dem Namen Raiffeisenbank Emmental wird ihren juristischen Hauptsitz in Langnau haben. So entsteht ein Geldinstitut mit rund 24'000 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern, mit 91 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme von 2,1 Milliarden Franken. Der Zusammenschluss tritt rechtlich rückwirkend per 1. Januar 2026 in Kraft. Der organisatorische Zusammenschluss erfolgt im Mai 2026. Die bisherigen Geschäftsstellen bleiben bestehen und alle bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ins neue Bankinstitut übernommen, wird in der Mitteilung betont. Der Verwaltungsrat setzt sich paritätisch aus Mitgliedern der drei Raiffeisenbanken zusammen. Verwaltungsratspräsidentin wird Daniela Christen, Vizepräsident Beat Bähler. Die Bankleitung setzt sich ebenfalls aus bestehenden Mitgliedern der drei Banken zusammen. Die operative Leitung wird an Marc Guggenbühler übertragen, sein Stellvertreter ist Reto Müller.