Kanton Bern:
Der Regierungsrat hat die Petition «Erhalt Appelle - Offener Brief medizinischer Fachpersonen» zur Kenntnis
genommen. Die Petition fordert, dass die von Fachpersonen betriebene Telefonberatung Appelle weiterhin als
Anlaufstelle für Betroffene häuslicher Gewalt vom Kanton finanziert wird. Damit verbunden fordern die
Petitionärinnen und Petitionäre eine konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention. Diese sieht im Bereich des
Opferschutzes den Zugang von Betroffenen zu spezialisierten Beratungsstellen und Hotlines vor. Der
Regierungsrat betont in seiner
Antwort, dass durch die neu vereinbarte Kooperation mit dem Verband Dargebotene Hand und der Stiftung Opferhilfe
Bern ein gut auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittenes Angebot gewählt worden sei. Die freiwilligen
Mitarbeitenden würden «sorgfältig rekrutiert und ausgebildet», damit «eine hohe Qualität der
Beratungen» weiterhin gesichert
bleibe. Der Grosse Rat habe diesen Weg bestätigt.