Schneller als alle anderen: Sina Siegenthaler im Finallauf. / Bild: SRF
Snowboardcross: Schon in der Qualifikation war sie die Beste, dann auch im Rennen. Sina Siegenthaler feiert im österreichischen Montafon ihren zweiten Weltcupsieg.
Sina Siegenthaler ist aktuell in einer super Form. Bereits in der Vorwoche stellte sie unter Beweis, dass sie sich gut vom Infekt erholt hat, den sie sich während den olympischen Spielen eingefangen hatte. Beim Weltcup in der Türkei stellte sie die Bestzeit in der Qualifikation auf, konnte es in den Rennen aber mit den Rängen 7 und 13 nicht ganz umsetzen. «War zu sehr damit beschäftigt, mir in den Heats mein eigenes Grab zu schaufeln, um gutes Snowboarden zu zeigen...aber langsam kommen wir dahin», bilanzierte die Schangnauerin auf Social Media mit Humor. Sie behielt Recht, und wie: Am Samstag stellte sie im österreichischen Montafon erneut die Qualifikations-Bestzeit auf. Und diesmal funktionierte in Anwesenheit ihres Fanclubs auch in den Heats alles. Im hochkarätig besetzten und äusserst spannenden Final verwies sie unter anderem die australische Olympiasiegerin Josie Baff auf Rang 2 und die mehrfache Weltmeisterin Charlotte Bankes auf Rang 3. Ebenfalls erfreulich aus Schweizer Sicht: Hinter Siegenthaler fuhr Luana Bianchi mit Rang 6 das beste Ergebnis ihrer Karriere heraus. Für Sina Siegenthaler ist es der zweite Weltcupsieg ihrer Karriere. Den ersten holte sie im Dezember 2023 in Cervinia. Hoffnung macht der Weltcupsieg in Montafon auch für die kommende Saison: Dann wird an selber Stelle die Weltmeisterschaft ausgetragen.