Yannick Rubini will sich auf die Stärken seines Teams konzentrieren. / Bild: Gabi Schwarz (gsl)
Unihockey: Als drittklassierte der Qualifikation treffen die Unihockey Tigers im Viertelfinal auf Rychenberg Winterthur. Trainer Yannick Rubini über die «schönste Zeit des Jahres».
Yannick Rubini, wie lautet Ihr Fazit zur Qualifikation?
Über alles gesehen haben wir eine sehr gute Qualifikation gespielt. Und das in einer sehr ausgeglichenen Liga. Wir wollten uns das Heimrecht und eine möglichst gute Ausgangslage für die Playoffs erspielen.
In den letzten beiden Partien wurde der mögliche Qualifikationssieg verspielt. Wie sehr trauert man dieser verpassten Möglichkeit nach?
Gar nicht, ehrlicherweise. Wir hätten am Samstag gegen Thurgau gewinnen müssen, damit es realistisch gewesen wäre. Schlussendlich sind alle Teams nahe beieinander und es gibt sowieso keine Gratis-Viertelfinals. Die zwei letzten Spiele wollten wir vor allem als Playoff-Vorbereitung nutzen.
Die Playoff-Viertelfinal-Gegner werden im Wahlverfahren bestimmt. Sind Sie zufrieden mit Rychenberg?
Die Chance war gross, dass uns am Ende die Wahl zwischen Winterthur und Köniz bleiben würde. Die Viertelfinals sind sowieso eine Herausforderung, egal gegen welchen Gegner.
Wieso haben Sie sich gegen Kantonsrivale Floorball Köniz entschieden?
Zum einen wollten wir uns mehrheitlich an die Reihenfolge der Tabelle halten, zum anderen wissen wir um die Qualitäten von Köniz. Zwei- von dreimal haben sie uns diese Saison geschlagen.
Was erwarten Sie für eine Serie?
Wir treffen auf einen starken Gegner mit einer guten Breite innerhalb des Kaders. Wir haben grosse Erwartungen an uns selbst und konzentrieren uns vor allem darauf, unser bestes Unihockey abzurufen.
Wie bereiten Sie das Team auf den Gegner vor?
Am Montag hatten wir ein erstes Meeting mit dem Team. Nach der Doppelrunde trainierten wir da nicht intensiv und legten den vollen Fokus auf die Spielweise von Winterthur. Mittwoch und Donnerstag stehen dann im Zeichen von unserem eigenen Spiel.
Auf was gilt es bei Winterthur besonders zu achten?
Rychenberg hat gute Einzelspieler wie etwa Oskar Weissbach, die alleine den Unterschied machen können. Wir kennen ihre Qualitäten und sind gut vorbereitet. Wir wollen uns aber auf unsere Stärken konzentrieren und mit unserem Spiel erfolgreich sein.
Welche Ziele haben Sie sich für die Playoffs gesetzt?
Es war schon vor der Saison klar, dass wir Meister werden wollen. Alles andere wäre nicht fair gegenüber dem Aufwand, den wir betreiben. Wir wollen zurück in den Superfinal nach Freiburg und eine neue Chance auf den Meistertitel erhalten. Aber es wird schwierig, es braucht acht Siege bis dorthin.
Sowohl die Tigers als auch Rychenberg haben immer viele Fans in der Halle. Was für eine Stimmung wird erwartet?
Rychenberg hat schon immer viele Fans mit nach Biglen gebracht. Etwa letzte Saison im Cuphalbfinal. Wir erwarten viele Zuschauende und freuen uns auch darauf. Unser Team hat daraus immer Energie gezogen und in solchen Spielen die besten Leistungen gezeigt.