Lyrische Klänge und eine nahe Fusion

Trubschachen: Die Jodlerinnen und Jodler von Trubschachen und Bärau standen wieder gemeinsam auf der Bühne des Gasthofs Hirschen. Bald werden die zwei Vereine fusionieren.

Die Dirigentin Regina Schneider hatte einen abwechslungsreichen Strauss an Liedern zusammengestellt. Zum grössten Teil waren es besinnliche, lyrische Stücke, die den Stimmen der Jodlerinnen und Jodler auf den Leib geschnitten waren. Das Konzert begann mit dem Lied «Früeligsgloube» von Adolf Stähli, die «Herbschtmelodie» von Miriam Schafroth besang dagegen eine bereits verflossene Jahreszeit. In «Ätti sing mit mir» von Bruno Mathys und in «I bi ne Jodlerbueb» von Jodler-Urgestein Ruedi Rymann kam die Dankbarkeit zum Ausdruck, dass die Eltern einem die Freude am Singen mit auf den Lebensweg gegeben haben. Zum gepflegten Gesang trugen die Jutzerinnen und Jutzer in wesentlichem Masse bei. Mit dem bekannten «E gschänkte Tag» von Adolf Stähli bedankten sich die Sängerinnen und Sänger für den kräftigen Applaus.


Komödie mit Irrungen und Wirrungen

Ein grosser Teil des «Jutzer-Personals» schlüpfte anschliessend gleich noch in die Theaterkleider. «Wo isch der Herrmann?» hiess die verwirrliche Komödie unter der Regie von Ma­deleine Müller, in welcher der Hausherr des Landgasthofs Hirschen gleich selber die Hauptrolle übernahm. Der Chef im Stück, gleichzeitig Gemeindepräsident und Grossrat, und das angestammte Personal können sich schlecht mit der modernen Technik anfreunden, welche die junge, frisch angestellte Sekretärin eingeführt hat. Gleichzeitig quartieren sich im Haus diverse zwielichtige Gestalten ein. Kein Wunder, dass sich da die Polizei einschaltet, wenn sogar ein geheimnisvoller russischer Oligarch mit zwei Bodyguards im Hotel auftaucht. Der vermutete Mord mit anschliessendem Kannibalismus entpuppt sich dann Gott sei Dank als Fehlalarm.


Bevorstehende Fusion

Seit mehreren Jahren üben die beiden Jodlerklubs von Trubschachen und Bärau gemeinsam und treten auch miteinander auf. Nun steht die Fusion vor der Tür. «Im Frühling werden wir den Zusammenschluss vollziehen», verrät Johann Aeberhard, der Präsident des Jodlerklubs Trubschachen. «Wir sehen darin nur Vorteile. So werden die Stimmen ausgeglichener, und krankheitsbedingte Ausfälle können besser verkraftet werden.»

05.03.2026 :: Ruedi Trauffer (rtt)