Die Tigers verlieren ein packendes Derby, die Skorps den Heimvorteil

Die Tigers verlieren ein packendes Derby, die Skorps den Heimvorteil
Im Derby zwischen den Unihockey Tigers und Floorball Köniz Bern wird wie immer mit harten Bandagen gekämpft. / Bild: Gabi Schwarz (gsl)
Unihockey: Sowohl die Uni­hockey Tigers als auch Skorpion Emmental verloren wichtige Duelle. Auch für die Emmentaler NLB-Teams lief es alles andere als nach Wunsch.

Prime League, Männer. Die Unihockey Tigers empfingen in der dritt­letzten Runde Floorball Köniz Bern. Sowohl der Zuschaueraufmarsch als auch der Unterhaltungsfaktor waren bereits playoffwürdig. Schon nach sieben Sekunden gingen die Gäste in Führung. Und schon nach gut drei Minuten schnürte Rasmus Kainulainen nach einem Fehler im Aufbau den Doppelpack. Diesem Rückstand liefen die Tigers das ganze Spiel hinterher. Der Vorsprung der Stadtberner variierte zwischen einem und drei Toren, aber zum Ausgleich kamen die Emmentaler nie, weder mit zwei Linien noch in den letzten Minuten mit sechs Feldspielern agierend. Für die nach wie vor stark ersatzgeschwächten Tigers ist es ein Rückschlag im Kampf um den Qualisieg. Nach dem spielfreien Cupfinal-Wochenende gilt es in der abschliessenden Doppelrunde, Rang 2 zu verteidigen.


Prime League, Frauen. Skorpion Emmental trat auswärts bei Floorball Chur United zum Direktduell um Rang 4 und damit um den Heimvorteil im Playoff-Viertelfinal an. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel begann das Unheil im zweiten Drittel - die Skorps gerieten in Rückstand und hatten den verletzungsbedingten Ausfall von Topskorerin Eliska Chuda zu beklagen. Nach zwei frühen Churer Treffern im Schlussdrittel traf Marla Siegenthaler in der 47. Minute zum 3:5-Anschluss, in der Folge fielen aber keine Tore mehr. Damit steht bereits vor dem letzten Meisterschaftsspiel vom 28. Februar fest, dass die Skorps die Qualifikation auf Rang 5 beenden werden und auswärts in den Playoff-Viertelfinal starten - aller Voraussicht nach gegen das viertplatzierte Chur. Sicher ist es deshalb nicht, weil die Paarungen im Wahlverfahren bestimmt werden. Als Qualifikationssiegerinnen dürfen die Wizards Bern Burgdorf als erstes ihren Gegner wählen. Für die Skorps liegt der Fokus nun voll und ganz auf dem Cupfinal vom Samstag (siehe links).


NLB, Männer. Die letzte Doppelrunde der Qualifikation verlief für den UHC Grünenmatt enttäuschend. Auf eine 4:7-Niederlage gegen die Iron Marmots Davos-Klosters folgte am Sonntag eine 2:6-Heimniederlage gegen den Aufstiegsaspiranten Kloten-Dietlikon Jets. Damit müssen die Mätteler trotz gutem Saisonstart definitiv den Gang in die Playouts antreten. Einziger Trost: Der UHCG kann zuhause in die Best-of-5-Serie starten. Gegner ist Limmattal, das am letzten Spieltag noch Davos überholt hat.


NLB, Frauen. Bereits zu Ende ist die Saison für Lejon Zäziwil. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der Playoff-Serie mit dem Rücken zur Wand, taten sich die Emmentalerinnen auch am Samstag wieder schwer gegen die Nesslau Sharks. Kurz nach Spielhälf-te lagen sie 0:3 zurück, ehe Michelle Kunz das Skore eröffnete. Ein Doppelschlag der Gäste in der 54. und 56. Minute brachte die Vorentscheidung. Daran änderten auch der Treffer von Leonie Mai sowie zwei Empty-Netter zum 2:7-Endstand nichts mehr. Damit geht eine über weite Strecken gute Saison überraschend früh zu Ende.


1. Liga, Männer. Sowohl Unihockey Emme (gegen Epalinges) als auch die Lions Konolfingen (gegen Corcelles-Comondrèche) feierten am Wochenende zwei Siege und zogen souverän in den Playoff-Halbfinal ein.


1. Liga, Frauen. Skorpion Emmental II behauptete mit einem 5:2-Sieg gegen Lok Reinach souverän die Tabellenspitze und ist damit schon zwei Runden vor Ende nicht mehr einzuholen.

19.02.2026 :: egs, Micha Strohl (msz)