Kiesental:
Die Raiffeisenbank Thunersee-Kiesental publizierte ihre erste Jahreszahlen, nachdem sich die beiden Banken Thunersee
und Kiesental per 2025 zusammengeschlossen haben. Daraus ist ersichtlich, dass die
Kunden der Bank vertrauen: Denn sowohl die Hypotheken (+5,2 Prozent) wie auch die Kundeneinlagen stiegen um mehr
als 4 Prozent. Mit dem Zinsengeschäft, dem Hauptstandbein der Raiffeisenbank Thunersee-Kiesental, liess sich
2025 aber weniger Geld
verdienen als im Vorjahr. Der Ertrag sank um 8,5 Prozent auf 22,5 Millionen Franken. «Hingegen entwickelte sich das
Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sehr positiv: Der Erfolg stieg um 8,5 Prozent auf 5,4 Millionen Franken»,
berichtet Bruno von Allmen, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Thunersee-Kiesental. «Der Geschäftsaufwand der Bank erhöhte
sich im vergangenen Jahr auf 21,3 Millionen Franken (+7,8 Prozent)», steht in der Mitteilung. Die Personalkosten
seien um 1,6 Millionen gestiegen (+13,9 Prozent), was unter anderem auf gezielte Investitionen in zusätzliche
Fachkräfte sowie einmalige Aufwände im Zusammenhang mit der Fusion zurückzuführen sei. Höher als im vergangenen Jahr ist laut
den publizierten Zahlen aber auch die Kapitalquote der Raiffeisenbank Thunersee-Kiesental: Diese stieg von 21
auf 24 Prozent.