Die sanierte Badi ist hindernisfrei, moderner und bietet mehr Komfort

Die sanierte Badi ist hindernisfrei, moderner und bietet mehr Komfort
Blick über das sanierte Becken zu den modernisierten Garderoben und zur grosszügigeren Sonnenterrasse. / Bild: Martin Burri (mbu)
Lützelflüh: 1974 wurde das Schwimmbad Lützelflüh eröffnet. Nun, 51 Jahre später, präsentiert sich die Badi zum Saisonstart 2025 in einem neuen Kleid.

«Ich freue mich, unsere Gäste zusammen mit meinem Team im sanierten Schwimmbad begrüssen zu dürfen und ihnen die modernisierte Anlage zu zeigen», sagte Bademeister Roland Baumgartner am Eröffnungssamstag. Nachdem das blaue Band am Ein-gang von Lützelflühs Gemeindepräsident Kurt Baumann unter Mithilfe von drei Kindern durchtrennt wurde, begrüsste Roland Baumgartner die ersten Badegäste. Sie waren besonders abgehärtet, waren sie doch gewillt bei rund 7 Grad Lufttemperatur ins 14 Grad kalte Wasser einzutauchen.


2,25 Millionen investiert

Mit 86 Prozent Ja-Stimmen gab das Stimmvolk im Frühling 2023 den Kredit über 2,25 Millionen Franken für die Schwimmbadsanierung frei. Mit Spenden von rund 60'000 Franken beteiligten sich auch Nachbargemeinden sowie Unternehmen am Projekt. In einer ersten Etappe 2023 / 24 wurden die drei Wasserbecken saniert. Daneben wurden Sitzgelegenheiten erneuert und Bäume gepflanzt. In der zweiten Etappe im letzten Herbst und in diesem Frühling sind das Garde­robengebäude, der Eingangsbereich sowie die Sonnenterrasse erneuert und renoviert worden. Die Garderoben wirken nun heller und freundlicher und zudem gibt es neu sechs statt nur einer Dusche. «Damit bieten wir nun klar mehr Komfort für unsere Badegäste», erklärte Roland Baumgartner, der vor zwei Jahren zum Hauptbademeister aufgestiegen ist. «Neu geschaffen wurden unter anderem auch 36 Familienkabinen zur Saisonmiete. Dass dafür die Nachfrage da ist, beweist die Tatsache, dass alle vermietet sind», ergänzt der 50-Jährige abschliessend. «Und sehr wichtig», betont Gemeindepräsident Kurt Baumann, «die ganze Anlage ist nun auch für Personen mit einer körperlichen Behinderung hindernisfrei.»


Einheimische Unternehmen

«Sämtliche Arbeiten konnten wir an einheimische oder regionale Unternehmen vergeben. Erfreulich ist auch, dass wir den Baukredit einhalten können», erklärt der Gemeindepräsident mit Stolz. Die von einem Komitee gewünschte acht Meter hohe Wasserrutschbahn wurde, laut Baumann, wegen zu hohen Kosten von 940´000 Franken gestrichen. 

Geplant ist jetzt noch der Ersatz der Ölheizung, in der jährlich rund 35'000 Liter Öl verbraucht werden. Eine Grundwasserheizung, für die bereits ein 25 Meter tiefer Fassungsbrunnen erstellt ist und die Leitungen verlegt sind, wird hier künftig für Wärme sorgen. Kostenpunkt rund 600'000 Franken. Auch dieses Vor­haben wurde von der Gemeindeversammlung bereits abgesegnet.

15.05.2025 :: Martin Burri (mbu)