Lützelflüh: Im Januar 2025 hat der Gemeinderat die Bevölkerung das erste Mal an einem runden Tisch empfangen. Von den damals genannten Ideen packt der Gemeinderat nun erste an.
Die Gruppe sei klein gewesen, aber die Diskussionen spannend, berichtet der Gemeinderat. Ideen und Kritikpunkte der Anwesenden wurden aufgenommen. Der Gemeinderat hat dann an seiner Klausurtagung im Februar darüber befunden, was konkret umgesetzt werden kann. Es sind dies:
- Unter der Leitung von Gemeinderätin Stefanie Gsell wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich um die Gestaltung der Dorfkerne Lützelflüh, Grünenmatt und Ramsei kümmert. Die Arbeitsgruppe soll dem Gemeinderat Projekte zur Umsetzung vorschlagen, die den Wiedererkennungswert in den Aussenräumen der Gemeinde steigern.
- Nutzerinnen und Nutzer von Mehrzweckhallen sollen bei Bauprojekten miteinbezogen werden. Bei der geplanten Sanierung der Mehrzweckhalle Grünenmatt werden Vereine und Schule zu ihren Bedürfnissen befragt, damit diese nach Möglichkeit mit ins Projekt aufgenommen werden können.
- Neben der Grünsammelstelle Emmenschachen wird ab Frühling 2025 versuchsweise ein frei zugänglicher Container zur Deponierung von Kompost aufgestellt. Der Gemeinderat ruft die Bevölkerung auf, insbesondere bei Mehrfamilienhäusern vermehrt einen Kompostplatz einzurichten, damit der Kompost nicht im Abfalleimer landet.
- Für die Betreuung und Beaufsichtigung des Spielplatzes Emmenschachen sucht die Gemeinde eine Person, die sich ehrenamtlich engagiert. Hundehalterinnen und Hundehalter sollten ihre Hunde nicht auf den Spielplatz führen. Er sei kein Tummelfeld für Hunde, schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung.
- Die Gemeinde prüft, ob eine Turnhalle einmal monatlich für Kinder als freier Bewegungsraum geöffnet werden könnte. Dazu müsste jedoch eine private Trägergruppe oder ein Verein gefunden werden, welche diese «offene Turnhalle» betreut.
Der zweite «Runde Tisch» findet am 15. Januar 2026 statt.