SCL Tigers: Stéphane Charlin zeigte bei seinen beiden letzten Einsätzen gegen Leader Gottéron (1:2 n.V.) und dem 3:0-Shutout in Kloten, dass er mehr ist, als «nur» ein Stellvertreter von Luca Boltshauser. Der 23-jährige Romand war nach zwei, drei Spielen in der Rolle des Ersatzkeepers bereit, wenn sich das Coachingteam entschied, dem Nummer-1-Goalie eine Verschnaufpause einzuräumen. Boltshauser und Charlin hatten einen schwierigen Meisterschaftsstart mit dreissig Gegentoren in den ersten sechs Spielen zu verkraften. Aber sie liessen sich nicht demoralisieren und zeigten zusammen mit der Mannschaft eine bemerkenswerte Reaktion. In den letzten fünf Partien, darunter die beiden Sechspunktespiele in Ajoie (3:0) und Kloten (3:0), wehrten sie gemeinsam 97,0 Prozent aller Schüsse ab und erzielten einen Gegentordurchschnitt von 0,98 pro Match. Der Lohn für die Steigerung in Form von elf Punkten war der Sprung vom letzten Tabellenplatz (14.) auf Position 10. Damit überholten sie Ajoie, Kloten, Vizemeister Biel und Lugano.