Fabian Stucki gewann dank Rang 2a das Rind Tabana. / Bild: Barbara Loosli (blo)
Schwingen: Fabian Stucki war lange sogar ein Kandidat für den Sieg am Emmentalischen. Am Ende resultierte für den 18-jährigen Signauer Rang 2a – und der erste Kranz.
«Es ist unbeschreiblich», meint der 18- jährige Fabian Stucki. «Ich habe den ganzen Winter auf dieses Ziel trainiert. Nun habe ich es geschafft und auch noch auf dem zweiten Platz. Da ist natürlich eine riesige Freude in mir.» Aktuell steckt der 183 Zentimeter grosse und 88 Kilogramm schwere Sennenschwinger des Schwingklubs Zäziwil mitten in den Abschlussprüfungen zum Metzger. Bezüglich Schwingen nennt er Peter Wüthrich und Fabian Staudenmann seine grössten Vorbilder.
Fabian Stucki, bei einem gestellten Schlussgang wären Sie gar als einer von vier Siegern dagestanden. Haben Sie auf den Festsieg gehofft?
Nein, das war kein Thema. Ich wusste: Da sind zwei Offensivschwinger am Werke und es wird sicherlich eine Entscheidung geben.
Was waren die entscheidenden Momente auf dem Weg zum Kranz?
Mit dem Gestellten gegen einen Kranzer startete ich gut. In der Folge konnte ich drei Siege verbuchen; unter anderem gegen den Teilverbandskranzer Adrian Klossner. Da hat es klick gemacht, das gab mir einen Schub für die letzten Gänge.
Auch wenn Sie im fünften Gang Bernhard Kämpf stellen konnten, war der Kranzgewinn noch nicht sicher.
Ja, genau. Ich wusste zwar, dass ein Gestellter mit grosser Wahrscheinlichkeit reichen würde. Mein Ziel aber war ein Sieg. Und dies ist mir auch gelungen.
Was sind nun Ihre weiteren Ziele?
Ich möchte einen weiteren Kranz gewinnen – der zweite sei immer der Schwierigste. Ich möchte diesen möglichst schnell herausschwingen. Langfristig ist mein Ziel regelmässig Kränze zu gewinnen und natürlich auch einmal einen Kantonal- oder Bergkranz.