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SCL TIgers in Zahlen

 SCL TIgers in Zahlen
Seinen letzten Hattrick erzielte Marc Michaelis im College-Hockey. / Bild: Peter Eggimann (ped)

Heimsiege der SCL Tigers in Serie: Lausanne 3:1, Lugano 6:1 und Zug 3:1. So viel Grund zum Feiern in der Ilfishalle hatten die Fans letztmals 2019. In der letzten Saison unter Headcoach Heinz Ehlers schlugen die Emmentaler Ende November und in der ersten Dezemberhälfte der Reihe nach Ambri 4:3, Lugano 3:2 und Rapperswil 2:1, ehe die Erfolgsserie mit einem 1:2 n.V. gegen den SCB zu Ende ging. Dass es für eine Mannschaft ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist, in Führung zu liegen, beweisen die letzten drei gewonnenen Heimspiele. Die SCL Tigers befanden sich gegen Lausanne, Lugano und Zug nie im Rückstand und nahmen das Schlussdrittel zweimal mit einer 2:0- und einmal gar mit einer 5:0-Führung in Angriff.


Hattrick hat Marc Michaelis in seinen bisherigen drei Profisaisons erzielt – am Dienstag beim 4:1-Auswärtserfolg der SCL Tigers gegen Ajoie. Er vermag sich kaum zu erinnern, wann ihm das letzte Mal drei Tore in einem Spiel gelangen:

Es war im nordamerikanischen College-Hockey im Dezember 2016 gegen Alaska (7:3) und im November 2017 gegen Bemidji (5:2) – beide Male für das Team und als Captain der Minnesota State University. Nach sechs sehr erfolgreichen Jahren im College-Hockey erhielt er Einjahresverträge von Vancouver (NHL) und Toronto Marlies (AHL). Wegen der Corona-Erkrankung und einer langwierigen Verletzung konnte er in den zwei ersten Profisaisons in Nordamerika aber nur 37 von 128 mög-lichen Spielen bestreiten. Nicht zuletzt deshalb kehrte der Mannheimer mit 27 nach Europa zurück. Hungrig nach Spielen und Toren – und dank dem Hattrick in Ajoie als neuer «Gelbhelm» der Langnauer.


46 Schüsse benötigten die Zuger, um in Langnau ein einziges Tor zu erzielen. Sie verloren mit 1:3. Im krassen Gegensatz dazu erreichten die Emmentaler mit drei Toren bei nur 13 Schüssen eine überdurchschnittlich hohe Abschlussquote. Klar, dass das Rätselraten beim Meister gross war.

«Normalerweise», suchte Headcoach Dan Tangnes nach einer Erklärung, «nutzen wir jede siebte Chance.» Wenn das mit den zu erwartenden Torchancen tatsächlich auch so wäre, dann hätten die Zuger in Langnau 6,57 Tore erzielen und gewinnen müssen. Aber eben – Theorie ist nicht immer Praxis.

27.10.2022 :: Werner Haller (whz)