Neue Wirtefamilie im Wanderbeizli Himugüegli

Neue Wirtefamilie im  Wanderbeizli Himugüegli
Geschützt vor Wind, Wetter und Sonne können sich die Wanderer und Bikerinnen im «Himugüegli» auf Ober Altgfähl erfrischen und stärken. / Bild: Ruedi Trauffer
Trub: Auf dem Hof Ober Altgfähl, am Weg von Trubschachen auf den Napf, werden seit fast einem Vierteljahrhundert Wanderer verpflegt. Nun hat die junge Generation das Beizli übernommen.

Die Wanderung von Trubschachen auf den Napf ist eine lange und schweisstreibende Tour. Wer nicht wie ein geübter Marathonläufer in weniger als zwei Stunden den 1407 Meter hohen Gipfel erklimmen will, muss gut und gerne fünf bis sechs Stunden für den Aufstieg rechnen. Hochwillkommen und weit herum bekannt ist deshalb seit Jahren das Hofbeizli der Familie Zaugg auf Ober  Altgfähl, das einen nach rund einem Drittel der Strecke mit kalten und warmen Getränken, Glacen, Selbstgebackenem und allerlei Snacks beglückt. Nun hat eine neue Generation gleichzeitig mit dem Biohof auf 1100 Meter Höhe auch das «Himugüegli», wie das Beizli liebevoll genannt wird, übernommen.


Klein und einfach angefangen

Karina Röthlisberger-Zaugg trägt in Zukunft die Hauptverantwortung. «Ich freue mich, müden Wanderern und Velofahrerinnen an diesem aussichtsreichen Plätzli etwas zur Erfrischung oder Stärkung anzubieten». Ihre Eltern haben mit dem «Himugüegli» vor bald 25 Jahren angefangen. «Sie stellten an einem schönen Frühlingssonntag einfach mal ein paar Stühle und einige Getränke vors Haus; und das fand gleich Anklang», berichtet Karina Röthlisberger-Zaugg und lacht. 2009 errichteten die Zauggs einen massiven Blockbau, wo man seinen Kaffee nun vor Wind, Wetter oder Sonne geschützt geniessen kann. Man darf aber auch ungeniert das eigene Picknick verzehren und kann sogar die mitgebrachte Wurst grillieren. Ruben Röthlisberger unterstützt seine Frau. «In den Ferien kommen oft ganze Familien aus der Umgebung vorbei und machen bei uns einen Brätliabend, oder eine Biker-Gruppe lässt den Tag da oben ausklingen.» Die Kinder müssen sich dabei nicht langweilen: Trampolin, Rutschbahn und Schaukel locken die Bewegungsfreudigen, allerlei Kartenspiele stehen für eine gemütliche Runde zur Verfügung.


Dankbar für jeden Beitrag

Das gluschtige Angebot ist liebevoll präsentiert und beschriftet. «Preise schreiben wir aber bewusst keine hin. Wir möchten es den Gästen überlassen, wie viel sie bezahlen wollen. Wir sind dankbar für jeden Betrag, der über die Unkostendeckung hinausgeht und erachten dies als Wertschätzung unseres Angebots und als Beitrag an die getätigten Investitionen.»

12.05.2022 :: Ruedi Trauffer