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Mehr Fischsterben

Letztes Jahr wurden im Kanton Luzern sieben Fälle von Gewässerverunreinigungen mit Fischsterben registriert, und damit zwei Fälle mehr als 2024. Dies teilen die kantonalen Dienststellen Umwelt und Energie sowie Landwirtschaft und Wald mit. Insgesamt sei eine Fliessstrecke von rund zwei Kilometern betroffen gewesen, was unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von neun Kilometern liege. Die Ursachen für die Gewässerverunreinigungen blieben in zwei Fällen ungeklärt. Je zwei Fälle wurden durch Industrie- und Gewerbebetriebe und durch die Landwirtschaft verursacht, einer durch Private. Auch eine Gewässerverunreinigung, die nicht zu einem Fischsterben führt, könne gerade für die kleinen Wasserlebewesen verheerend sein, heisst es in der Mitteilung weiter. Solche Auswirkungen seien von blossem Auge kaum oder gar nicht sichtbar. Insgesamt wurden in den vergangenen zwei Jahren im Kanton Luzern je 68 Fälle von Gewässerverunreinigungen festgestellt. Die-se Zahl liegt unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 von 78 Fällen.

22.01.2026 :: pd