22 Millionen für Energieprojekte

Kanton Luzern: Das Förderprogramm Energie hat im letzten Jahr 1700 Projekte im Umfang von 20 Millionen Franken unterstützt. Auch heuer sind gut 22 Millionen Franken verfügbar.

Die eigenen vier Wände gut dämmen und die Heizung optimieren: Das Förderprogramm Energie habe sich in den vergangenen Jahren etabliert, schreibt die Dienststelle Umwelt und Energie des Kantons Luzern. 1700 Projekte im Umfang von 20 Millionen Franken konnten im Jahr 2025 aus dem Förderprogramm unterstützt werden. Auch 2026 investiert der Kanton Luzern wiederum 6 Millionen Franken kantonseigene Mittel in Massnahmen aus dem Gebäude- und Impulsprogramm des Bundes, wie die Dienststelle mitteilt. Mit dem vom Bund und Kanton finanzierten Förderprogramm stehen im aktuellen Jahr voraussichtlich insgesamt gut 22 Millionen Franken zur Verfügung. Neue Gesuche können ab sofort eingegeben werden.


Auch E-Mobilität unterstützt

Neben den Massnahmen aus dem Gebäude- und Impulsprogramm des Bundes unterstützt, der Kanton den Einbau von Basisinfrastruktur für Elektromobilität in Mehrparteiengebäuden. 2025 wurden insgesamt eine Million Franken ausbezahlt und damit 185 Projekte unterstützt. Mit einem Postulat wurde der Regierungsrat gebeten, die Wirkung dieser Fördermass­nahme zu evaluieren. Die externe Evaluation sei zum Schluss gekommen, dass die Fördermassnahme ihre Funktion als Anschubfinanzierung erfülle und einen wichtigen Beitrag zum Netto-null-Ziel leiste, schreibt die Dienststelle. Die Neuerungen für das Jahr 2026 sind angepasste, gestaffelte Fördersätze. Zudem wird der maximale Förderbeitrag pro Gesuch von 10'000 auf 20'000 Franken erhöht. Das netzdienliche Laden wird durch «Bidirektionale Ladestationen mit DC-Strom» neu gefördert. Für 2026 stellt der Kanton Fördermittel im Umfang von rund 1,5 Millionen Franken für ebensolche Ladestationen und für Basisinfrastruktur zur Verfügung.


Entlastungspaket des Bundes

Aufgrund der angespannten finan­ziellen Lage hat der Bundesrat ein Paket erarbeitet, das den Bundeshaushalt ab 2027 entlasten soll. Damit hat er Priorisierungen von Subventionen im Klimabereich empfohlen. Konkret schlägt er vor, die Fördermittel für Sanierungsmassnahmen im Gebäudebereich um mehr als die Hälfte zu kürzen. Das Gebäudeprogramm soll gestrichen werden, jedoch soll ein neues Förderprogramm entstehen. Die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren lehnt einen «solch massiven Abbau» entschieden ab, wie es in einer Medienmitteilung heisst. In der Frühlingssession 2026 findet voraussichtlich die Beratung im Nationalrat statt. Das Paket unterliegt dem fakultativen Referendum. Das heisst, möglicherweise kann das Volk darüber entscheiden.

22.01.2026 :: pd