Anmelden

«Der Wechsel zu UPC mündet für Betroffene praktisch stillschweigend in einem neuen Vertrag, weil Swisscom den Kunden ein neues Modem zuschickt und dies nur kurzfristig vorankündet. Finden Sie dieses Vorgehen fair?» Mit solch scheinheiligen Argumenten versucht EBL Swisscomkunden abzuwerben. Was macht EBL? Das Fernsehgeschäft an UPC verschachern, zu Ungunsten der ehemaligen Quickline Kunden. Neuerdings haben wir eine UPC-Box die laut vor sich her surrt, aber nicht in der Lage ist, Aufnahmen in der Vergangenheit zu tätigen. Dafür braucht sie eine gefühlte Ewigkeit, bis sie betriebsbereit ist. Bei vielen Sendern ist, im Gegensatz zum Quickline Angebot, kein Replay möglich. Mit der Quickline-Mobil-App war eine Wiedergabe auf ein externes Endgerät problemlos möglich. Die Horizon-Go-App von UPC ist die einzige App mit der das nicht möglich ist. Was die wenigsten neuen unfreiwilligen UPC Kunden wissen, die Kündigungsfrist beträgt bis zu einem Jahr! Einen Vertrag oder AGB gibt es nicht. Unser Fazit: Soviel Unvermögen kann nicht sein, wir vermuten dass das Geschäftsmodell UPC heisst. Einziger Lichtblick ist, die neu übernommenen Kunden haben ein Kündigungsrecht innerhalb der ersten zwei Monate ab Vertragsdatum. Rette sich wer kann.

Susanna und Mathias Rieben, Oberdiessbach

Die Leserbriefe der letzten Wochen zur Umstellung von Quickline auf UPC sprechen mir aus dem Herzen. Die wirklich sehr guten Sender, die mit ihren Beiträgen Hintergrundwissen bringen und so wirkungsvoll zur Bildung der Bevölkerung beitragen, sind nicht mehr im Angebot. Sie sind verschlüsselt und nur noch mit einer Karte für 39 Franken erhältlich. Das ist ein dreister Betrag. Und wenn man bedenkt, dass wenige Kilometer von uns entfernt die Bevölkerung mit Quickline im Standardmodell mit eben diesen Sendern inklusive noch bedient wird, bin ich nicht gewillt, einen so hohen Betrag hinzublättern. Krankenkassen kann man beliebig wechseln, den Fernsehanbieter nicht. Das beginnt mich zu stören! Ja, die EBL-Mitarbeiter sind freundlich. Aber dies wird wohl schon alles an Dienstleistung sein. Ich solle mich an sie wenden, nicht an UPC, hat es geheissen. Wie kann man diesem arroganten Giganten verständlich machen, dass er weniger mit imposanter Werbung als mit kundenfreundlicherem Angebot auf sich aufmerksam machen soll?

Monika Schlechten, Grosshöchstetten

Reaktionen zum Leserbrief «Undurchsichtige Angebote der UPC» in der «Wochen-Zeitung» vom 5. Oktober.

Die Zusammenarbeit beim Kabelnetzanbieter EBL/UPC bringt Ärger ohne Ende. Die Anleitungen waren ungenügend, bei der Hotline drohte bereits das Sprechband, es würde 10 Minuten dauern bis ein Gespräch möglich wäre. Es waren geschlagene 15 Minuten. Geräte, welche einige Jahre alt aber noch voll funktionstüchtig sind, wurden zu Elektroschrott, weil nicht mehr kompatibel. Neue Geräte kosten ja «nur» einige hundert Franken, wurde uns mitgeteilt. Schaut man sich bei Interdiscount in Langnau um, wird man von einem Mitarbeiter der UPC gezielt angesprochen und darüber informiert, dass man auch für den Empfang mit einem neuen Gerät wieder ein zusätzliches Kästchen benötige. Man lässt es darauf ankommen und der Apparat läuft erst mal tadellos ohne Kästchen. Bis man die Sender durchzappt. Etwa die Hälfte der informativen oder unterhaltsamen Kanäle reagiert mit: «Verschlüsseltes Programm». Dafür gibts Shiva-TV, Kartenlegen, Dauerwerbung und ähnlichen Schrott.

«Zufällig» wird man angerufen betreffend Kundenzufriedenheit. Diese ist auf dem Tiefstpunkt. Wir könnten ein Kästchen! für wieder «nur» 39 Franken kaufen. Hört man richtig? Um das zu bekommen, was man bisher hatte, braucht man also nicht nur ein neues TV-Gerät, sondern auch noch ein Kästchen. Wer kann einen besseren Anbieter empfehlen?

Hans Ulrich und Ursula Bigler, Lauperswil

 

Mit Interesse las ich die Stellungnahme der EBL Telecom AG, in der folgendes steht: «... doch leider gab es bei einigen Kunden Umstellungsprobleme, welche wir jedoch in kürzester Frist zu eliminieren wussten.» Diese kürzeste Frist dauerte bei meinen Umstellungsproblemen 15 Tage – nicht auszudenken, wie lange das gedauert hätte, wenn die Probleme nicht in kürzester Frist eliminiert worden wären. Ich vermute, dass man in Liestal keine Ahnung hat, was im Emmental vor sich geht. Mit schönen Worten allein ist es nicht getan. Auch die ganze Vorgehensweise bei der Ablösung von Quickline durch UPC finde ich alles andere als gelungen und kundenfreundlich. Einzig mit dem Kundencenter von Worb machte ich gute Erfahrungen.

Peter Locher, Oberdiessbach

 

Schön, wenn Sie uns einen Leserbrief schreiben. 
Bitte senden Sie ihn an: Wochen-Zeitung, Postfach 739, 
3550 Langnau, oder an info@wochen-zeitung.ch


 


EBL von Quickline zu UPC Cablecom. Die kurzfristige EBL-Kundeninfo war eher mager. Das von EBL offerierte Angebot findet man bei UPC schon gar nicht mehr. Bestehende Digi-Cards der Quickline, gekauft für je 99 Franken, funktionieren unter UPC nicht. Wir hatten von Quickline vier Digi-Cards und nutzten diese mit dem HD-Zusatz. Machen wir den Kostenvergleich über fünf Jahre: Quicklinie mit HD-Zusatz und mehr Sendern 696 Franken, UPC-Basic 2400 Franken. Da ist klar, wer Kasse macht. Moderne TV-Geräte bieten heute viele Zusatzfunktionen wie Mediatheken fürs zeitversetzte Fernsehen und sind praktischer als eine Settop-Box. Auch kann man die Sender selber einordnen und braucht keine mühsame Favoritenliste. EBL soll gefälligst mit UPC aushandeln, dass bestehende Quickline-Digi-Cards kostenlos gegen jene von UPC ausgewechselt werden und zwar ohne zehn-Franken-Monatsmiete. Das war früher bei UPC auch möglich. Während ich den alten Kabeltuner bei EBL in Worb zurückbrachte, kam ein verärgerter Kunde nach dem anderen ins Geschäft. Die undurchsichtigen Angebote der UPC sind in dieser Situation auch nicht hilfreich, was aber wohl Teil der UPC-Strategie ist. 

Manfred Braun, Walkringen

 

Stellungnahme EBL Telecom AG

Mit dem Wechsel verfolgt die EBL Telecom AG das Ziel, in all ihren Kabelnetzen mit dem gleichen Provider, der UPC, zusammenzuarbeiten. Von der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit der UPC, welche bisher zu 75 Prozent die EBL-Netze mit Dienstleistungen beliefert, sollen positive Synergien wie eine verbesserte Kundenbetreuung, Vereinheitlichung des Produktportfolios und Reduktion der Komplexität Rechnung getragen werden. Jeder Wechsel bringt einen Aufwand für die Kunden und die EBL mit. Wir versuchen, den Wechsel so einfach zu gestalten wie es nur geht, doch leider gab es bei einigen Kunden Umstellungsprobleme, welche wir jedoch in kürzester Frist zu eliminieren wussten. Es ist uns auch bewusst, dass einige Dienstleistungen nicht 1:1 übernommen werden konnten, auch hier versuchen wir, mit den betroffenen Kunden eine gemeinsame Lösung zu finden. Besuchen Sie uns dafür im Kundencenter in Worb.

Adrian Koessler, Geschäftsleiter
Begeistert? Erfreut? Erbost? Berührt? Teilen Sie uns Ihre Sicht der Dinge mit - in einem Leserbrief. Versehen Sie diesen mit vollem Namen und Adresse. Anonyme oder ehrverletzende Einsendungen werden nicht abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, längere Leserbriefe in gekürzter Fassung zu veröffentlichen.

Wochen-Zeitung, Leserbriefe, Postfach 739, 3550 Langnau, info@wochen-zeitung.ch
Wochen-Zeitung
Brennerstrasse 7
3550 Langnau i. E.
Tel. 034 409 40 01
Fax 034 409 40 09
info@wochen-zeitung.ch
Redaktion: 034 409 40 05
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr