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An der DV der SVP Schweiz ist die Partei als Retterin der Demokratie aufgetreten. Die Parteiexponenten verurteilen Andersdenkende in diesem Land. Gleichzeitig nehmen sie für sich in Anspruch, das gesamte Volk zu vertreten. Negativer Höhepunkt der Aussagen war das Unterstellen eines landesverräterischen Tuns aller nicht-SVP-konformen Personen, die sich dem «Gaunersyndikat» der EU preisgeben würden. Dabei verschonte die SVP-Chefetage niemanden: Nicht die anderen Parteien, nicht die über 70 Prozent Wählerinnen und Wähler, die entgegen der SVP-Führung anders denken und stimmen, nicht die Classe politique, nicht die Justiz. Sie alle werden von der 29-Prozent-Partei als «demokratiefeindliches Syndikat» bezeichnet. Das geht nun zu weit. Wir lassen uns von einer Partei mit Regierungsverantwortung keine staatsverachtenden Gaunermachenschaften vorwerfen. Die Kampfrhetorik der SVP ist nämlich keinesfalls Rettung, sondern die Bedrohung unserer Demokratie. Wir verurteilen dezidiert die gezielte Verrohung der politischen Sitten und die demonstrative Oberflächlichkeit in komplexesten politischen Fragen. 


Christian Ineichen, Präsident

Die Tatsache, dass nur 30 Prozent der Wahlberechtigten an den Berner Wahlen teilgenommen haben, ist nichts Neues. Seit Jahren kann man feststellen, dass der scheinbare Wohlstand und die Gleichgültigkeit – besonders bei den jungen Wählern – stetig zunehmen. Dieses Verhalten kann auch als Bequemlichkeit und Faulheit bezeichnet werden. In der Regel sind dies die gleichen Personen, welche bei jeder Gelegenheit betonen: «Die z Bärn obe mache sowieso, was sie wei». Es wäre an der Zeit, dass alle Wählerinnen und Wähler bis zum 70. Altersjahr eine Busse von 50 Franken bezahlen müssten, wenn sie der Bürgerpflicht ohne Grund nicht nachkommen. Die Einnahmen sind für die Sozialkosten zu verwenden. 



Hans König, Häusernmoos
Christian Ineichen, Präsident

 

Darum sind die Lehrpersonen des Schulhauses Rüderswil für den Bürgerbus:

• Die Schüler/innen haben sich an den Bus gewöhnt. Er ist zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden.

 

• Durch die Anpassung der Unterrichtszeiten können alle Schülerinnen und Schüler vom KG bis zum 9. Schuljahr pünktlich zum Unterricht erscheinen.

 

• Ein Schülertransport gemäss Erziehungsdirektion käme nicht so vielen Kindern zugute.

 

• Der Bürgerbus wird auch von den Sekundarschülerinnen und -schülern rege benutzt. Gemäss Richtlinien des Kantons kämen nur noch die wenigsten von ihnen in den Genuss eines Transportes.

 

• Ganze Schulklassen profitieren bei Ausflügen vom Angebot.

 

• Der Fahrplan schafft Klarheit. Besondere Absprachen bei Unterrichtsausfällen, Krankheit, ausserschulischen Lernorten et ce­te­ra zwischen Schule und Chauffeur sind nicht nötig und entlasten dadurch den Schulbetrieb.


 

Thomas Gerber, Schulleiter Rüderswil
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