Anmelden
Der gutbesuchte Informationsabend vom 1. März zum Thema Breitband-Netzausbau in Trub warf bei mir einige Fragen auf. Ich war überrascht zu hören, wie viele Probleme noch zu lösen sind. Man erfuhr zum Beispiel, dass einige Kunden mit den bisher umgerüsteten digitalen Anschlüssen keine Verbesserung feststellen. Ich war enttäuscht zu vernehmen, dass einige neue Telefonanschlüsse nur mangelhaft funktionieren. Dies, obschon bis heute nur ein kleiner Teil der Telefone auf die digitale Technik umgerüstet ist. Jemand berichtete, das Telefon könne aus unerklärlichen Gründen tagelang ausser Funktion sein. Die Feststellung: «Bei Stromausfall keine Telefonverbindung» war für viele Besucher neu. Zu denken gibt mir der teilweise ungenügende, träge Kundendienst. All diese Negativmeldungen wurden vom Swisscom-Vertreter Herr Indermühle ruhig entgegengenommen. Konkrete Lösungen konnte er jedoch meistens nicht vorschlagen. In einigen Fällen konnte der anwesende Vertreter der Firma ICT-plus für eine mögliche Individuallösung plädieren. Der Abend zeigte mir auf, dass die Randgebiete wie das Oberemmental mit Nachdruck ihre Probleme bekanntmachen müssen, um von den entsprechenden Stellen wahrgenommen zu werden.
Hans Riesen, Trub
Wie aus dem Bericht «Keine punktuellen 30er Zonen» in der «Wochen-Zeitung» vom 26. Januar 2017 hervorgeht, will der Gemeinderat Sumiswald keine «Zone 30» realisieren. Damit hat der Gemeinderat einen erfreulichen Entscheid getroffen, quasi ein Zeichen gesetzt gegenüber der städtischen Zonen-Euphorie. Offenbar kennen die zuständigen Leute die klare Regelung von Art. 32 SVG, die lautet: Die Geschwindigkeit ist den jeweiligen Verhältnissen, das heisst Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen, anzupassen.
Die in aller Regel gesetzeskonform fahrenden Dorf-Bewohner müssen also nicht mit Tempo-Zonen bevormundet werden, wie es andernorts je länger und mehr praktiziert wird! Deshalb gratuliere ich den verantwortlichen Leuten, respektive dem Gemeinderat Sumiswald, zum mutigen Entscheid, keine unnötigen und erst noch sehr teuren Tempo-Zonen einzuführen.
Roland Schmutz, Lützelflüh
Der letzte Abstimmungssonntag ist Geschichte, «s’Vouk het gschproche». Ich rate Herr Maurer und seiner SVP, den Slogan «Wir sind das Volk» doch künftig der AfD ganz allein zu überlassen und statt dessen treffender zu plakatieren, zum Beispiel: «Im Interesse unserer Partei wehren wir uns gegen die Einbürgerung der 3. Generation aus Burkina Faso.»
Peter Kägi, Langnau
Ueli Maurer hat recht. Wie jede Reform ist auch die Unternehmenssteuerreform III nicht gratis. Aber jede Alternative kommt den Steuerzahler teurer zu stehen, als das vorliegende Kompromiss-Paket! Denn bei allem hin und her ist man sich von ganz links bis ganz rechts einig: So weitermachen wie bisher, ist nicht möglich. Auf dem Tisch liegt ein typisch helvetischer Kompromiss, den alle Kantone und der Gemeindeverband unterstützen. Die Gegner dagegen haben schlicht keinen Plan B. Darum ist für mich klar: Ja zur Steuerreform!
Franziska Vogt, Oberdiessbach
Begeistert? Erfreut? Erbost? Berührt? Teilen Sie uns Ihre Sicht der Dinge mit - in einem Leserbrief. Versehen Sie diesen mit vollem Namen und Adresse. Anonyme oder ehrverletzende Einsendungen werden nicht abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, längere Leserbriefe in gekürzter Fassung zu veröffentlichen.

Wochen-Zeitung, Leserbriefe, Postfach 739, 3550 Langnau, info@wochen-zeitung.ch
Wochen-Zeitung
Brennerstrasse 7
3550 Langnau i. E.
Tel. 034 409 40 01
Fax 034 409 40 09
info@wochen-zeitung.ch
Redaktion: 034 409 40 05
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr