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Oberthal, Trubschachen, Escholzmatt-Marbach, Linden, Eggiwil, Dürrenroth und Bowil schreiben für das Jahr 2018 einen Aufwandüberschuss. Auch in Langnau wird es in den nächsten Jahren eng. Einzig Hasle, Mirchel und Oberhünigen werden im nächsten Jahr ihre Kosten decken können.

Warum hatten wir in den 1970er-Jahren Geld in Hülle und Fülle? Warum herrschte damals Vollbeschäftigung, und jetzt steigen die Sozialausgaben von Jahr zu Jahr? Liegt da ein Systemfehler vor? Obwohl überall die Sparschrauben angezogen werden, scheint das Geld einfach nicht zu reichen.

Die Vermögen der zehn reichsten Familien in der Schweiz haben im letzten Jahr um 18 bis 20 Milliarden zugelegt. Sie besitzen zusammen 200 Milliarden. Die Steuern für die Reichen wurden in den letzten Jahren immer wieder gesenkt. Nach wie vor brauchen Zinsgewinne, Spekulationsgewinne und Dividenden nicht versteuert zu werden. 

In Deutschland sind die Sparrunden bereits ein wenig fortgeschrittener. Schulden der Gemeinden werden bezahlt, indem Wasserversorgungen, Spitäler, Schulen, und Strassen privatisiert, das heisst, in gutem Zustand an private Anleger billig verhökert und nach 15 Jahren in schlechtem Zustand teuer zurückgekauft werden.



Elsi Reimann, Langnau

Ein zweites Eisfeld in Langnau, der Umzug der Bauern und Tiervermarkter in eine bedarfsgerechte, ja optimale Halle nach Schüpbach und auch der Reitverein Oberes Emmental könnte von einer besseren Infrastruktur profitieren. Dank der Initiative von verschiedenen Personen liegen nun Lösungen vor und es ist alles bestens vorbereitet. Es geht nun zwingend darum, dass die entsprechenden Entscheidungsträger ein positives Signal für die Zukunft setzen.

Mit einem zweiten Eisfeld profitieren nicht nur der Eishockeynachwuchs, sondern verschiedene Klubs im Emmental und Entlebuch von vermehrten und besseren Trainingsmöglichkeiten. Polysportive Aktivitäten können alle am gleichen Standort durchgeführt werden. Die Wertschöpfung für die ganze Region wäre gross. Nutzen wir diese einmalige Chance und setzen ein Zeichen für die Zukunft!

Rosette Gerber, Langnau

«Der Wechsel zu UPC mündet für Betroffene praktisch stillschweigend in einem neuen Vertrag, weil Swisscom den Kunden ein neues Modem zuschickt und dies nur kurzfristig vorankündet. Finden Sie dieses Vorgehen fair?» Mit solch scheinheiligen Argumenten versucht EBL Swisscomkunden abzuwerben. Was macht EBL? Das Fernsehgeschäft an UPC verschachern, zu Ungunsten der ehemaligen Quickline Kunden. Neuerdings haben wir eine UPC-Box die laut vor sich her surrt, aber nicht in der Lage ist, Aufnahmen in der Vergangenheit zu tätigen. Dafür braucht sie eine gefühlte Ewigkeit, bis sie betriebsbereit ist. Bei vielen Sendern ist, im Gegensatz zum Quickline Angebot, kein Replay möglich. Mit der Quickline-Mobil-App war eine Wiedergabe auf ein externes Endgerät problemlos möglich. Die Horizon-Go-App von UPC ist die einzige App mit der das nicht möglich ist. Was die wenigsten neuen unfreiwilligen UPC Kunden wissen, die Kündigungsfrist beträgt bis zu einem Jahr! Einen Vertrag oder AGB gibt es nicht. Unser Fazit: Soviel Unvermögen kann nicht sein, wir vermuten dass das Geschäftsmodell UPC heisst. Einziger Lichtblick ist, die neu übernommenen Kunden haben ein Kündigungsrecht innerhalb der ersten zwei Monate ab Vertragsdatum. Rette sich wer kann.

Susanna und Mathias Rieben, Oberdiessbach

Die Leserbriefe der letzten Wochen zur Umstellung von Quickline auf UPC sprechen mir aus dem Herzen. Die wirklich sehr guten Sender, die mit ihren Beiträgen Hintergrundwissen bringen und so wirkungsvoll zur Bildung der Bevölkerung beitragen, sind nicht mehr im Angebot. Sie sind verschlüsselt und nur noch mit einer Karte für 39 Franken erhältlich. Das ist ein dreister Betrag. Und wenn man bedenkt, dass wenige Kilometer von uns entfernt die Bevölkerung mit Quickline im Standardmodell mit eben diesen Sendern inklusive noch bedient wird, bin ich nicht gewillt, einen so hohen Betrag hinzublättern. Krankenkassen kann man beliebig wechseln, den Fernsehanbieter nicht. Das beginnt mich zu stören! Ja, die EBL-Mitarbeiter sind freundlich. Aber dies wird wohl schon alles an Dienstleistung sein. Ich solle mich an sie wenden, nicht an UPC, hat es geheissen. Wie kann man diesem arroganten Giganten verständlich machen, dass er weniger mit imposanter Werbung als mit kundenfreundlicherem Angebot auf sich aufmerksam machen soll?

Monika Schlechten, Grosshöchstetten
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