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«Menschenrechte» werden in anderen Ländern mit Füssen getreten. Ich bin froh, dass wir in der Schweiz noch in einer direkten Demokratie leben. Hier hat das Volk das Sagen! So steht es in unserer Kantonsverfassung. Fakt ist, dass heute der Regierungsrat in alleiniger Kompetenz neue Lehrpläne in Kraft setzen kann. Und dieser versalzt uns mächtig die Suppe. Diese undemokratische Beilage muss dringend geändert werden. Übrigens das Geld kommt vom Volk, denn nur das Volk hat ein wirkliches Interesse an einer «starken Demokratie». Und diese wird im Moment mit allen Füssen getreten. Darum «Ja zu einer starken Volksschule».



Michael Schilt, Langnau

Leserbrief zum Bericht «Steht das 45-jährige Freibad vor dem Ende oder lebt es neu auf?»

Grosshöchstetten ist unbestritten eine attraktive Gemeinde am Rand der Agglomeration von Bern. Dass diese Attraktivität von einem Freibad abhängig sein soll, löst bei mir völliges Unverständnis aus. Im Gegenzug würde das heissen, dass alle Gemeinden, die über kein Freibad verfügen, vollkommen unattraktiv sind. Das Initiativkomitee, das mit dem
Slogan «Was vor Jahren geschaffen wurde, und noch heute Anklang findet, darf nicht zerstört werden» Werbung macht, scheint stehen geblieben zu sein. Hinzu kommt, dass eine Renovation bestimmt nicht den gewünschten
Erfolg bringt.Wenige nutzen – viele zahlen; unter diesem Motto würde ich dieses Vorhaben einordnen. Fazit: Wir haben wichtigere Probleme zu lösen, als der Nostalgie nachzutrauern. 


Thomas Witschi, Grosshöchstetten

Der Kantonsbeitrag für die Tramlinie Bern–Ostermundigen droht am Widerstand der Randgebiete zu scheitern. In den letzten Jahrzehnten wurde der ÖV in den ländlichen Gebieten massiv ausgebaut, obschon viele dieser Angebote schlecht ausgelastet sind. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts errichtete man mit je 35 Prozent Subventionsbeitrag von Bund und Kanton in ländlichen Gebieten unzählige Güterstrassen, was für viele Bauern-betriebe in unserem Streusiedlungsgebiet überlebenswichtig war. Verschiedene Umfahrungsstrassen konnten realisiert werden. All diese Projekte trug die Stadtbevölkerung mit.

Die Sanierung und der Neubau von Tramlinien verursacht hohe Kosten. Ein nicht geringer Teil der Stadtbevölkerung verzichtet heute auf das Auto, was der Umwelt und damit uns allen zugute kommt. Pendler aus ländlichen Gebieten, die in die Stadt zur Arbeit fahren, wie auch etliche Berufsschüler werden die neue Tramlinie benützen. Ich wünsche mir, dass vermehrt Solidarität und Weitblick unser Abstimmungsverhalten prägen. Stimmen wir der Tramvorlage am 4. März zu! 

Heinz Wittwer, Langnau

Zum Leserbrief von Heinz Wittwer «Für eine starke Volksschule» in der «Wochen-Zeitung» vom 8. Februar 2018. 

Ich weiss nicht, ob Herr Wittwer auch Lehrlinge ausbildet, wenn er sagt, dass unsere Schule auf dem richtigen Weg ist? Meine Wahrnehmung und konkret die eines Berufsschullehrers für Automobilberufe zeigen ein anderes Bild: Lehrlinge sind oftmals dem einfachen Dreisatz nicht mächtig und können keinen «anständigen» Satz formulieren. Der Grund liegt kaum bei unseren Jugendlichen, sondern ist eine Folge der vielen Schulreformen! Der LP 21 wird diese Negativentwicklung mit schwammigen Kompetenzen und keinen klaren Jahrgangszielen nicht stoppen. Darum sollen Befürworter und Gegner im Grossrat miteinander optimieren! Um aber überhaupt miteinander die beste Lösung suchen zu können, braucht es zuerst einmal dieses Ja für demokratische Mitsprache.



Andreas Sommer, Sumiswald
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