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Einigen Leuten geht das Licht erst auf, wenn es ausgeht. Dauernd wird uns vorgeschwindelt, wie toll wieder eine subventionierte Solaranlage oder ein Windkraftwerk mit einer Jahresproduktion von zig Kilowattstunden in Betrieb genommen wurde; dies genüge natürlich um zig Haushalte zu versorgen. Die durch die Flatterstrom Befürworter aufgeführten Energiezahlen taugen leider physikalisch nicht sehr viel. Ganz einfach: Watt mal Stunden ergibt Wattstunden. Wer mit summierten Wattstunden spielt, rechnet falsch und will uns in die Irre führen. 

Entscheidend ist alleine die dem Verbrauch gegenüberstehende produzierte Leistung. Um die Leistung eines Kernkraftwerks von 1000 Megawatt zu ersetzen, benötigen wir theoretisch 333 Windanlagen zu drei Megawatt. Aber leider produzieren die Windkraftwerke, wegen der variablen Windverhältnisse, nur etwa 20 Prozent der möglichen Jahresenergie. Die Energiestrategie 2050 ist ein unbezahlbarer Schnellschuss. Das Unverständnis vieler Politiker geht diesmal zu weit. Es lohnt sich, zumindest Seite 13 der Abstimmungsbotschaft zu studieren! Daniel Brechbühl, Langnau


Zum Leserbrief «Als der Hund noch zum Bellen da war» in der «Wochen-Zeitung» vom 4. Mai.

 

Lieber Werner Heiniger. Wir kennen uns. Aus diesem Grund möchte ich dir folgendes schrei-ben. Auch wir wurden schon von deinem Hund verbellt, der grösser ist als ein Schosshündchen. Deine Angehörigen riefen den Hund zurück, wir konnten problemlos passieren. Aber kaum waren wir ausser Sichtweite des Hauses, etwa 300 Meter, ertönte ein drohendes Knurren zirka einen Meter von unseren Kniekehlen entfernt. Wir wurden von deinem Hund mit gesträubten Haaren und blanken Zähnen bedroht. Seitdem ist dieses Stück Wanderweg, das öffentlich ist, tabu – zumal ich bereits vom Nachbarhund gebissen wurde. Es ist zu einfach, die Verantwortung für den Hund auf Velofahrer und Wanderer abzuschieben, die trägst DU für deinen Hund.

Marianne Mosimann, Wasen



Früher war es normal, dass auf dem Bauernhof ein Hund ist. Seine Aufgaben: bellen, Kühe treiben, den Hundekarren ziehen und nicht Dogdance und Agility. Mein Hofhund musste nie Kühe treiben ober den Karren ziehen. Seine einzige Aufgabe ist bellen; leider ist das zum Verbrechen geworden. Als Welpe hat er einen Radfahrer angebellt. Aus Angst hat der Mann den grösseren Lärm gemacht als der Hund und «Souhung» war das Netteste, was er ihm sagte. Das Ganze eskalierte, als der Radfahrer dem jungen Hund das Velo an den Kopf warf. Seither sind Radfahrer für ihn wie ein rotes Tuch. Der aufgestellte Warnhinweis «Vorsicht Hund, steigen Sie ab dem Fahrrad» wird nicht als Versuch für ein gesundes Nebeneinander gesehen, sondern als Schikane.Auch Wanderer verstehen nicht, dass ein Hund bellt. Leute beschweren sich bei Behörden, dass sie aus Angst umkehrten und zwar bereits zum zweiten Mal im vergangenen Jahr. Denn da hat dieser schreckliche Hund an der gleichen Stelle nämlich auch schon gebellt. Er hat noch nie zugebissen, da aber Wanderer meinen Hund anschreien und Radfahrer ihn während der Fahrt gegen den Kopf treten, kann ich das leider auch nicht ausschliessen.

Werner Heiniger, Sumiswald


Auf meinen Spaziergängen und Wanderungen begegnen mir immer wieder Velofahrer, welche auf Wanderwegen unterwegs sind. Manchmal befindet sich nicht weit der Wanderwege ein als Veloweg gekennzeichnetes Strässchen. Tatsächlich gibt es in unserer Region auch Wanderwege, bei welchen ein rundes Verkehrsschild steht: Innen weiss, aussen rot. Ich erinnere mich, seinerzeit in der Schule gelernt zu haben, dies bedeute «Allgemeines Fahrverbot»! Immer wieder beobachte ich dann Kreuzungsmanöver durch Wiesen und landwirtschaftliche Kulturen. Es gibt auch Velofahrer, die lieben es, möglichst rasant unterwegs zu sein. (Kürzlich wurde ich beinahe von hinten gerammt…) Nun überlege ich mir ernsthaft, ob ich es riskieren darf, meine kleine Enkelin voraus springen zu lassen, wenn wir das nächste Mal zusammen unterwegs sind. Deshalb bitte ich euch, liebe Velofahrer: Haltet euch an die Regeln und lasst uns Fussgängern doch wenigstens diejenigen Wanderwege, welche mit einem allgemeinen Fahrverbot versehen sind. Ich bedanke mich bei euch – und ja, ich fahre selber auch Velo.

Ruth Wyss, Emmenmatt


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